Samstag, 16. November 2019

Eigenzeiten der Natur

Wir benötigen für eine ökologische Zukunft weniger Konsum und mehr "Langsamkeit". Politische Ökologie muss dafür sorgen, das die Eigenzeiten der Natur zum Maßstab für die Eingriffe des Menschen in den Naturhaushalt erhoben werden. Dies wäre ein "Leben mit der Natur" in der Gegenwart.
hukwa

Dienstag, 12. November 2019

Nur ein kleines Werk

Jeden Morgen versuche ich dem Tag ein kreatives Werk abzuringen. Und sei es nur das Werk eines Augenblickes. Wie ein Haiku. Es begleitet mich dann wie ein Wappenschild den ganzen Tag und hilft mir dabei die Infamitäten des Alltags abzuwehren.
hukwa

Sonntag, 10. November 2019

Mythos und Logos

Um 5.Uhr aufgewacht. Nach draußen gegangen.Eiskalte, klare Luft. Die Gedanken an solch einem Morgen sind wie Eiskristalle, die ideale Voraussetzung für philosophische Denken. Am Abend in den Vorsokratikern gelesen. Zeitreise. Versuch in jene Epoche einzutauchen wo sich Mythos und Logos getroffen haben - Klarheit und tiefe Dunkelheit.
hukwa

Samstag, 9. November 2019

Mittwoch, 6. November 2019

Verbeugung

Herbstwind
biegt die alte Weide
als verbeuge sie sich vor ihren fallenden Blättern.
hukwa

Freitag, 1. November 2019

Begegnungen im Herbstwald

Es ist die Freude an der Schöpfung und den Schöpfungen der Jahreszeiten die wir jetzt in den Wäldern erfahren. Der herbstliche Blätterfall kommt mit manchmal vor wie ein wehender Vorhang der zeitweise den Blick in eine transzendentale Wirklichkeit frei gibt. Im schweigenden Begegnen mit der Natur, im Gegenüber von Baum und Pflanze tut sich diese Wirklichkeit auf. Es ist das Gespür einer mystischen Einheit der wir jetzt überall in den Wäldern begegnen. Eine zeit des philosophischen Denkens.
hukwa

Mittwoch, 30. Oktober 2019

Die Lärchen werfen ihr Los

Jetzt flammt das Rot
der Ebereschenbüsche
wie Wetterleuchten im bunten Herbstwald
ihr Leuchten macht den Oktober noch mal groß
bald folgen bunte Fackeln
die Lärchen werfen ihr Los
ich laufe zwischen Bäume
gefangen in einem Traum
mein Denken gilt nicht dem Morgen
ich glaube an einen Traum.
hukwa

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Oktoberoffenbarung

Grau dämmernder Herbstmorgen
Holunderblätter fliegen
Starren Schwärme fliegen
erzählen von Aufbruch und Gefahr
es schleichen die grauen Tage
wie Flut die noch keiner sah
wie Nebel hoch zu den Gestirnen
als wollten sie etwas offenbaren.
hukwa

Dienstag, 15. Oktober 2019

Oktobermondlicht

Die mächtige Fichte
im Oktobervollmond
ihre borstige Rinde
Ausdruck für Ruhe und Frieden
mir scheint
als spüre ich ihre Wurzeln
in mir drinnen.
hukwa

Sonntag, 13. Oktober 2019

Herbstgedanken

Heute ist ein sonniger Herbsttag. Während eines Waldspaziergangs hatte ich zwiespältige Gedanken. Die Schönheit der Natur auf der einen Seite, die Naturvernichtung auf der anderen. Die Menschheit ist in dieser Wahnsinnslage gelandet weil sie vor lauter äußerem Fortschritt den inneren ganz vergessen hat. Die Menschen täten gut daran sich mehr zu besinnen was sie da eigentlich anrichten.

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Es ist an der Zeit

Es ist einfach an der Zeit das die Macht derjenigen die die Entscheidungen für die Naturzerstörungen treffen gebrochen wird. Es existiert ein Problem, das sich zusehends verschlimmert. Die Zahl der Unzufriedenen wächst. jene also die Aufstehen um gegen die Umweltzerstörungen anzukämpfen. Die bereits bestehenden Netzwerke und eine große Anzahl neuer Basisgruppen die zu einer lebensbejahenden, friedlichen Revolte antreten wird täglich größer. Wir müssen handeln und jene die weiterhin ausbeuten und zerstören in die Schranken weisen.
hukwa

Samstag, 5. Oktober 2019

Mästen von Ego und Geldbörse

Am Morgen einen Waldspaziergang unternommen. Während des Laufens durch diese bukolische Welt Gedanken gemacht über den ökologischen Zustand dieser Wälder. Viele Baumpatienten unterwegs gesehen. Das KlimaMogelPaket das die Politik zusammen geschnürt hat, hilft dem Wald auch nicht. Es ist abgestimmt auf die industrielle Notwendigkeit und nicht auf die Um- und Mitwelt. Ich frage mich was solchen Volksvertretern durch den Kopf geht? Ihr Tagesablauf scheint nur darinnen zu bestehen, ihr Ego und ihre Geldbörse zu mästen.
hukwa

Freitag, 4. Oktober 2019

Bis alles kippt

Die Ressourcen sind begrenzt, 
die Müllhalden  werden immer gigantischer, 
die Sommer zum Hexenkessel, 
die Regenwälder werden unter politischer Aufsicht abgefackelt, 
jetzt geht es nicht mehr darum die Welt zu verändern - 
sondern sie zu erhalten. 
hukwa  

Noch nie war die Menschheit durch die Bedrohung der Natur selber in ihrer Zukunft so bedroht wie sie es heute ist. Die Logik des Überlebens der Menschheit erfordert deshalb ein sofortiges Umdenken. Die Zeit sich schöpferische Pausen leisten zu können ist vorbei. Denn- wenn das ökologische Netz zusammenfällt ist es nur noch eine Frage der Zeit bis alles kippt.
hukwa

Mittwoch, 2. Oktober 2019

Lebensringe

Eine Erzählerin ist die Erinnerung
verinnerlichte Mauer
von Einsamkeit umfriedet
wo im Labyrinth der Lebensringe
die Rufe der Jugend als Echo verhallen
wo am frühen Morgen
das schattenhafte Land
der Kindheit
durch Tagträume geistert
Träume vom Regenbogenglanz alter Zeiten
wer weiß um seine Zeit
der ist vom Moder der Gegenwart befreit.
hukwa

Dienstag, 1. Oktober 2019

Gehe in die Wälder

Gehe in die Wälder und du wirst deinen Frieden finden. Lausche dem Lied des Wildbachs es steckt ein tiefes Geheimnis in seiner Musik. Hier breitet sich das Schöpfungsalphabet vor dir aus. Suche es und lese darinnen.
hukwa

Montag, 30. September 2019

Planetare Wirkung

Nur in den Wäldern lernen wir 
wie armselig das Leben in den Städten ist. 
hukwa

Jetzt
während der stillen Morgenstunden
da der Weltgeist seine planetare Wirkung entfaltet
ziehe den Kreis
damit sich das Geheimnis vergrößert
das verborgen im Tau des Frauenmantels
auf dich wartet.
hukwa

Sonntag, 29. September 2019

Spiritus Mundi

Vollendetes Geheimnis 
Verborgen 
In den Strukturen der Baumrinde 
es naht der Ton eines frühen Windes 
noch stehen die Sterne am Himmel 
jetzt ist die Zeit 
eine Seite 
im Buch der Natur aufzuschlagen. 
hukwa

Früher Sonntagmorgen. Draußen herrscht Stille vor. Momente die in unserer heutigen so hektischen Welt immer seltener werden. Es ist noch dunkel und am Himmel prangen die Sterne wie funkelnde Diamanten. Ich spüre förmlich den Einfluss der Planeten auf meine geistig-seelische Kräfte. Solch frühe Morgenstunden sind die Zeit des Spiritus Mundi, des Weltgeistes. Jetzt kann man zum Empfangenden werden, da nun der Bewusstseinsbeton bröckelt.
hukwa

Samstag, 28. September 2019

Trivialität des Alltags

Es sollte dem Menschen eine ständige Herausforderung sein an sich zu arbeiten um seine geistige Armut zu überwinden: die Armut an Imagination! Der Großteil der Menschen ist in einer Trivialität des Alltags gefangen. Er akzeptiert sein enges Bewusstsein und es kommt ihm überhaupt nicht in den Sinn nach ferneren Geisteshorizonten zu suchen. Dies ist der Zustand von Zombies und Robotern.
hukwa

Freitag, 27. September 2019

Laubschatten

Die bunten Blätter des Herbstes
künden
das im Schweigen eine Hoffnung liegt
und das über dem Abgrund
noch Vögel fliegen
das welke Laub der Buchen
erzählt alte Geschichten
aus den Schatten der Vergangenheit.
hukwa

Dienstag, 24. September 2019

Wandelnd in den Furchen meiner Inkarnationen

An diesem Tag
diesem grauen düsteren betörenden Herbsttag
da die Blätter fallen
in den Alleen von Paris
und es sanft regnet
an diesem herbstlichen Lebensnachmittag
da sich reichliches Dekor
hinter Vorhängen versteckt
die nichts Nahes dulden
ausser dem dunklen Genius
der dem Ende des Anfangs vorausgeht
versteckt in dem geheimen Wort dieser Stadt
Isis
lausche ich dem klagenden Ruf der Chimäre
im Geflecht der alten Parkbäume
unter denen ich ging
in einem Herbst in Paris
DAMALS
vor hundertfünfzig Jahren
wandelnd in den Furchen
meiner Inkarnationen.
hukwa

Klima und Chaospolitik

Um 5.Uhr in der Frühe aufgewacht und die Morgenstille aufgenommen. In den Nachrichten die Klimapolitik. Ich frage mich was diese PolitikerInnen die ganzen Jahre über getan haben? Sie haben Konferenzen einberufen, diskutiert und nichts getan. Diese Untätigkeit der Politik hat uns schließlich in die heutige Situation gebracht. Und jetzt wollen sie noch eine Jugend verteufeln die nur ihr Recht auf eine lebenswerte Zukunft einfordert. Ich finde diese alten und vergreisten Volksvertreter sollten sich endlich in den Ruhestand begeben, schließlich haben sie genug Chaos angerichtet.
hukwa

Montag, 23. September 2019

Aurea hora

Uralte Sehnsucht
lagert in den dunklen Herbstnächten
die Spur in der Dunkelheit
wird zum Wegweiser des Traums
früher Morgen
erstes Licht
in der Ferne
die regungslose Nebelwand
durchbrochen
vom ersten rötlichen Dämmern
der aurea hora
der erwachende Tag
wird zum Sprungbrett
den eigenen Schatten zu überwinden.
hukwa

Im Leben darf man sich selbst nicht untreu werden. Man muss an dem Lebensplan, denn man sich in frühen Kindheits- und Jugendjahren selbst gesetzt hat festhalten. Beständigkeit macht stark, formt den Willen und schenkt eine starke Persönlichkeit.
hukwa

Samstag, 21. September 2019

Dichtung ist ein innerer Gesang 
aus unbewussten Schichten. 
H.W.    

Dichtung ist ein inneres Verlangen. In dieser Innerlichkeit, die von der Masse als Phantasie (was Dichtung nicht ist) bezeichnet wird lebt der Dichter intensiver als in seiner äußeren Existenz. Schließlich ist das Reich der Dichtung seine wirkliche Existenz
hukwa

Freitag, 20. September 2019

Spätsommer Haiku

Noch einmal singt der Spätsommer
dem Frühherbst
sein letztes Gedicht.
hukwa

Mittwoch, 18. September 2019

Gedanken bei einer Rose

Am Morgen einen Spaziergang durch den Schlosspark gemacht und eine schöne rote Rose gedankenvoll betrachtet. Die Rose war eine der vier Blumen, die im Mittelalter große Bedeutung und Symbolkraft inne hatten. Auf der Flucht vor Mars trat Venus in Dornen, aus ihren Blutstropfen sind die Rosen entstanden. Das Symbol der Rose ist das Matyrium aber auch die Ehre, so wurde die Blume auch ein Symbol für die Jungfrau Maria im Mittelalter. Die Lilie bedeutete Reinheit und Weisheit, das Veilchen stand für Gerechtigkeit und der Krokus symbolisierte die Bescheidenheit.
hukwa

Montag, 16. September 2019

Die alten Dinge sind die wahren Dinge

In meiner Bibliothek befinden sich vorwiegend alte Bücher. Ich greife gerne nach einem Band Gongora, Mallarme oder Marcel Schwob. Vor allem Mallarme der es so gut verstand seine Gedichte zu "Verbergen". Auf meinem Schreibtisch befinden sich vorwiegend alte Dinge. Bücher die über hundert Jahre alt sind, Skulpturen usw. An der Wand über dem Schreibtisch hängt ein Säbel aus dem 17.Jahrhundert der auf seltsame Weise seinen Weg zu mir fand. Diese alten Gegenstände haben viel zu erzählen. In ihnen steckt etwas was mir die Jetztzeit nicht bieten kann. Diese Dinge sind mir sehr wichtig vor allem aber haftet ihnen nichts Oberflächliches an. Gerade vor wenigen Stunden habe ich in den Gedichten Mallarmes gelesen. Dieser "Vater der modernen Lyrik", wie man ihn gerne nennt las mit Vorliebe Bücher über Okkultismus, was sich in seiner dunklen Dichtung auch widerspiegelt. In seinem Aufsatz Magie schreibt Mallarme.  "Es besteht zwischen den alten Praktiken und der in der Poesie wirkenden Zauberei eine geheime Verwandtschaft; Dichten heißt daher; in ausdrücklich gewolltem Dunkel die verschwiegenen Dinge beschwören, mittels anspielender, nie direkter Worte, und der Dichter: Buchstabenzauberer. 
hukwa

Andersen, Herbst, Haiku

Am frühen Morgen nach draußen gegangen. Die Luft atmet schon Herbst. Am Mittag in der Biografie von H.C.Andersen gelesen. Derzeit haben wir einen schönen Mond, der heute Morgen mystisch über dem Schloss stand. Es ist die Stille des frühen Morgen die nun verzaubert. Ich fange sie meistens mit einem Haiku ein dass mir gerade in den Sinn kommt:

Der Wind des frühen Herbstes
treibt meinen Geist
in höhere Gefilde.
hukwa

Sonntag, 15. September 2019

Herbsthaiku

Der Herbst besinnt sich
seine Winde erzählen
die Geschichte der Jahreszeiten.
hukwa

Samstag, 14. September 2019

Täglich

Wenn ich die Welt in der wir leben realistisch betrachte, lebe ich in einer Welt der Zerstörung. Täglich wird Natur vernichtet, täglich finden Kriege statt. Dies kann ich nur darauf zurückführen dass wir nie das wahre Ziel auf dass die Menschheit zustreben sollte erreicht haben: Menschsein!
hukwa

Freitag, 13. September 2019

Kein Leben aus zweiter Hand

Der frühe Morgen beim Kaffee. Die Gedanken fliegen zurück. Die frühen Morgenstunden sind die beste Zeit für künstlerisches schaffen. Ich bin nicht der Meinung dass sich der Künstler täglich neu erfinden muss, er muss sich täglich neu Ergründen. Dadurch ist man davor geschützt ein Leben aus zweiter Hand zu führen.
hukwa

Donnerstag, 12. September 2019

Leviathan Stadt

Jedes mal wenn ich die Stadt aufsuche (das geschieht selten) hat sie ein wenig mehr Natur gefressen. Die Gier der Stadtplaner nach Land ist unersättlich. Hier wird nicht an die Generationen die nach uns kommen gedacht. Immer tiefer frisst sich der Leviathan Stadt in die Restnatur hinein. Jeder Flecken wird zu Geld gemacht. Wenn ich dann wieder Landluft atme benötige ich Stunden um die Aura der Stadt loszuwerden.
hukwa

Mittwoch, 11. September 2019

Leben und Wachstum

Leben in seiner Vielfalt bedeutet nichts anderes als Wachstum. Wachsen an sich selbst. Der Humus für dieses Wachstum ist das Bei - sich - Selbst - sein.
hukwa

Dienstag, 10. September 2019

Geheiligter Morgen

Ich bin Frühaufsteher und jedes mal (was nicht oft vorkommt) wenn ich etwas später aufstehe, bereue ich es. Ich habe dann denn Sonnenaufgang verpasst, den ersten Vogelschlag und den letzten Rundflug des Waldkauz in der Morgendämmerung. Am Morgen sind meine Gedanken Kristallen und klar, er hat etwas heiliges der frühe Morgen, das sich in meiner Seele niederlässt. Die Früchte die ich am frühen Morgen einhole trösten mich den ganzen Tag über.
hukwa

Freitag, 6. September 2019

Magischer September

Bevor du den Wald aufsuchst sollte der Wald schon in deinem Geist sein. Die Bäume sollten ein Teil von dir sein. Heute Morgen beobachtete ich einige Zeit den Eichelhäher der geschäftig umher flog. Sein Gefieder gleicht den Farben des Herbstes. In den buntbelaubten Sträuchern von Haselnuss und Eberesche erscheint er mir wie ein fliegender Edelstein, so stark glänzen seine Federn in der frühen Herbstsonne. Ein Eichhörnchen saß etwa drei Meter von mir entfernt und schaute mich neugierig an. Der Herbst verwöhnt mich mit seinem natürlichen Reichtümern, man muss nur sehen und erkennen können dann merkt man alsbald dass die Septemberlandschaft eine magische Wirkung ausstrahlt.
hukwa

Donnerstag, 5. September 2019

Septembermorgen

Ein wunderschöner Herbstmorgen. Nebel, Tau, Sonnenschein im Garten. Die Spinnweben funkeln in der Morgensonne. Die sakrale Dimension der Landschaft die ich durchwandere wirkt um diese Jahreszeit besonders stark auf mich. Es ist die Allverbundenheit die nun eine besondere Wirkung hat. Ein einzelner Baum, die Waldwiese, der Wildbach am Wegrand, sie erzählen ihre eigene Geschichte man muss nur lauschen können.
hukwa

Mittwoch, 4. September 2019

Erkennen in der Natur

Ich erkenne in den unergründlichen Offenbarungen der Natur die geheime Signatur eines grünen Gottes. Wir sollten die äußere Natur so aufnehmen dass sie uns dabei hilft unsere Innere Natur wieder zu entdecken. Dies nenne ich die große Verbindung. Denn "die Erde ist ein Lebewesen, ausgestattet mit einem Körper, denn die Menschen sehen können und einer Intelligenz, die die Menschen nicht sehen können".
hukwa

Sonntag, 1. September 2019

Pünktlich zum September

Pünktlich zum 1. September ist es kühler geworden. Die Nacht war noch tropisch warm, doch am Morgen empfing mich Kühle und feierlich dazu die Septembersonne. Sie ließ die Holunderbeeren wie Edelsteine glänzen. Die Vögel schweigen, es ist die Zeit der Mauser nur manchmal gurren ein paar Tauben. Federn findet man jetzt überall in den Wiesen und am Waldrand. In Kürze werden die Schwalben ziehen, erst ende Oktober folgen die Schneegänse. Es ist die zeit von Verinnerlichung aber auch von Ausdehnung. Jetzt muss man mit Seele und Auge gleichzeitig sehen um alles aufnehmen zu können.
hukwa

Samstag, 31. August 2019

Freitag, 30. August 2019

Altweibersommer

Die Schwalben sammeln sich auf den Überlandleitungen. Bald reisen sie nach Süden. Der September steht vor der Tür. Als ich in der Frühe nach Draußen ging war die Luft sehr kühl. Angenehme Temperaturen. Der Graureiher flog heute über den Garten. Die Elstern geckern den ganzen Tag und der Holunder hängt voller Früchte an denen sich die Meisen, Sperlinge und Amseln laben. Wie ein Kolibri schwärmt das Taubenschwänzschen um die Blüten: Altweibersommer.
hukwa

Dienstag, 27. August 2019

Von Weltigkeit und Waldigkeit

Ich musste mich in den letzten Tagen zu viel mit gesellschaftlichen Banalitäten herumplagen so dass ich nicht zu meinem täglichen Philosophieren kam. Jetzt flüchte ich wieder aus dieser Weltigkeit in die schützende Arme meiner Waldigkeit. Nur hier finde ich das wirkliche Sein. Diese Gesellschaft lebt in "Seinsvergessenheit", ich achte sehr sorgsam darauf, dass ich nicht in diese Fallstricke laufe.
Ich will dem Sein auf der Spur bleiben.
hukwa

Sonntag, 25. August 2019

Konsumgeister

Ich spüre das Leben am intensivsten wenn ich am Morgen erwache. Nach einer kurzen Morgenmeditation, gehe ich nach draußen um der Natur mit einer kleinen Morgenandacht meinen Respekt zu erweisen. ich denke an die Verknechtung der uns umgebenden Natur durch den Menschen und seine Institutionen, da kann es passieren dass es mir für einige Zeit schlecht wird. Jetzt brennt man gerade einmal den Regenwald ab und der Rest der Welt schaut zu. Irgendwann wenn sie genügend Fläche niedergebrannt haben, tun sie dann so als ob sie löschen und alles nur ein Unfall war. Dabei weiß jeder was dahinter steckt!! Der Geist der Menschen ist so mit Konsum und Unrat verdreckt, dass sie nicht bemerken wenn das Chaos über sie hereinbricht.
hukwa

Samstag, 24. August 2019

Ast und Baum

Wir haben schon lange den Ast abgesägt auf dem wir sitzen. Gerade sind wir dabei die Säge am Baum des Lebens an zu setzen.
hukwa  

Wir müssen jetzt entscheiden, ob wir den selbstmörderischen Kurs, der auf Ausplünderung unserer Um- und Mitwelt basiert, weiterführen oder ob wir unser Verhalten der Natur gegenüber ändern?
hukwa

Dienstag, 20. August 2019

Gedanken im Park

Auch in diesem Jahr tragen die Haselbäume viele Früchte und die Eichen hängen voller Eicheln. Hier unter den alten Bäumen fühle ich den Pulsschlag der Natur ebenso wie in den Tiefen der Wälder. Der Park darf nur nicht mit Menschen gefüllt sein was aber selten vorkommt. Sobald die Leute sich aus ihm entfernt haben zeigt er wieder sein wahres Gesicht. Es ist als verstehe er seine Aura vor den Zombies und Robotern zu verstecken. Wohl geht es den Bäumen wie manchem Menschen, wenn wir zu viel von Gesellschaft haben leben wir nur einen Bruchteil unseres Lebens.
hukwa

Montag, 19. August 2019

Reinkarnations Traum

In der vergangenen Nacht hatte ich einen Traum in dem ich mit einer früheren Existenz von mir konfrontiert wurde. Träume dieser Art kehren immer wieder mal. Wahrscheinlich werden sie abgerufen durch meine ständige Beschäftigung mit dem Unbewussten als auch mit der Geschichte. Irgendwie erreicht man irgendwann einen Zugang zu dieser eigenen und innerlichen Tiefe. Wie das vor sich geht kann ich nicht beschreiben. Solche Träume tauchen einfach auf und ich fühle dass es mehr ist als ein einfacher Traum. es handelt sich um einstige Erfahrungen.
hukwa