Freitag, 14. April 2017

Ist Zeit Geld oder ist Geld Zeit?

Wir Feiern die Hingabe an das Geld. Zeit ist Geld sagt ein Spruch. Das ist richtig doch wenn das Geld für mehr reicht als für den Lebensunterhalt sollten wir uns für das Geld Zeit kaufen, es in Zeit anlegen. Nämlich in freie Zeit, die wir nicht für die "wichtigen" Dinge des Lebens nutzen, sondern für die "wesentlichen" Dinge verwenden.
hukwa

Dienstag, 11. April 2017

Zu Besuch bei alten Gefährten

War heute mal wieder seit langer Zeit im alten "Land art Garten". Vor zwölf Jahren habe ich hier eine Menge Sträucher, Stauden und Bäume gepflanzt. Diese alten Gefährten habe ich mal wieder besucht. Auch den chinesischen Mammutbaum, er ist inzwischen fast acht Meter hoch. es war mir eine Freude und Ehre diesen alten Bekannten mal wieder aufzusuchen.
Jetzt am Nachmittag sitze ich in meinem Freilandarbeitszimmer, lausche dem Lied der Amsel und genieße die Poesie des Landlebens. Die Elstern schwirren im Garten umher und die Krähe Kra schaut auch immer wieder mal vorbei. An solchen Nachmittagen ist man dem Dasein sehr nahe. Als spüre man den Puls der alten Erdmutter.
hukwa

Dichter Reich

Ins Reich der Dichtung muss ich wieder fliehen
ins Land der Poesie pure
sonst kann ich im Leben nicht mehr bestehn
Wahrheit liegt in diesen Gefielden
das Zauberwort heißt Gedulden.
hukwa 

Leben
es ist ein Suchen
ein sich finden
es ist niemals ein sich
Ergründen.
hukwa 

Und wenn des Lebens Schlag
dich in die zwölfte Runde wirft
sei stark
hukwa

Sonntag, 9. April 2017

April Haiku

Am eiskalten Waldbach
die Blüte der Weidenkätzschen
Spiegelbild des Universums.
hukwa

Freitag, 7. April 2017

Kunstschaffen

"Die Kunst ist eine in Form gebrachte Förderung nach Unmöglichem", schrieb Albert Camus.
Dies bedeutet für den Künstler dass er auf ewig weiterschaffen muss, denn:
Jedes neue Werk bedeutet
die Zerstörung
des Vorangegangenen.
hukwa

Donnerstag, 6. April 2017

Meine Kunst entsteht in der Zurückgezogenheit

Ich arbeite am liebsten alleine und Abseits des gesellschaftlichen Lärms. Mein Wohlbefinden suche ich in der freien Natur, hier teilen sich mir die Inspirationen für mein Werk mit. Ich brauche weder die Stadt noch benötige ich kulturelle Veranstaltungen. Letztendlich ist meine Heimat der Geist und somit dass "Geistige in der Kunst". Nur so kann ich die Visionen und den Geist entwickeln denn ich in mein Werk hinein zu arbeiten versuche.
hukwa

Mittwoch, 5. April 2017

BaumAllMacht

Vor meinem Fenster wehst du
voller Licht
schenkst Leben
dein mächtiger glatter Leib
einzigartige Pracht
die Kirche unter dir
versteckt sich hinter deiner
BaumesAllMacht
als ob ein
uralter Gott
dich in seinen Armen hält
dein Wunsch ist es
nach Oben zu streben
die unter dir stehen
beachtest du nicht
dein ganzes Wesen
ist irdisches Licht.
hukwa

Auf einen alten Schuppen

Stürme rissen Ziegel aus dem Dach
Regen lockerte das alte Mauerwerk
die alte Tür stöhnt leise
erzählt von alten Zeiten
auf ihre Weise
der alte Apfelbaum wirkt gebrochen
daneben der Kirschbaum
seine Kirchen reifen nur noch für die Vögel
der alte Schuppen mahnt Vergänglichkeit an 
die Menschen laufen vorbei
sie bemerken ihn kaum.
hukwa

Haiku

So selbstvergessen
in der Frühlingssonne
der alte Zaunpfosten.
hukwa

Samstag, 1. April 2017

Die Wollust der Natur

In der Durchsichtigkeit grüner Wälder
erfährt der Geist
die Wollust der Natur
die sich spiegelt
in den unsterblichen Wolken
die Blendung der Tatsachen
wiegt schwer
in dem einzigen Raum der uns bleibt
wie ein Echo
das Lachen Gottes
in der Unendlichkeit der Nächte
so lange bis der Morgen taut
der sanfte Regen
in ihm verborgen
die gefangenen Stimmen
jener
die versuchen zurückzukehren
in einen alten Traum.
hukwa

Freitag, 31. März 2017

Freilandarbeitzimmer

Seit einigen Tagen ist mein Freilandarbeitzimmmer wieder eröffnet. Umgeben von meinen Gemälden und anderen Kunstwerken, von Grün- und Blütenpflanzen unter dem Wipfel der Erlenbäumen erwartet mich jeden Morgen die Inspiration. Die Hummeln umsummen mich und Eichhorn und Krähe statten mir einen kurzen Besuch ab. Es ist mir eine wahre Wohllust im Freien zu arbeiten die Gedanken schweifen in die Ferne und in die Tiefe.
hukwa

Freitag, 24. März 2017

Waldeinsamkeit

Die Krähe lauert stumm im Baum
die Schwalben kehren bald wieder
unter einer Birke
eine alte Kreuzotterhaut
wie Wächter um die Haut herum
ein Hexenring von Baumpilzen
ich bin ganz still
fast wie ein Strauch
im Dickicht bricht das Reh Altholz
der Häher schreit
Rotkehlchen weint
der Schwarzspecht schreit
Waldeinsamkeit.
hukwa

Mittwoch, 22. März 2017

Dienstag, 14. März 2017

Umherstreifen

Unterwegs sein kann für Menschen zu einem Lebensmodell werden. Ich meine nicht das Unterwegssein im Vergnügungsurlaub wie er Heute Gang und gebe ist. Ich spreche von jenem Unterwegssein in der Natur. Einmal am Tag muss ich Umherstreifen und alles hinter mir lassen.
hukwa

Freitag, 10. März 2017

Donnerstag, 9. März 2017

Grüner Gott geht durch den Wald

Graue Wolken spiegeln sich
in den Wellen des Waldweihers
Keilschrift über mir
Kranichzug
Tief im Dickicht
Zilp Zalp lockt
Kröte sich im Altholz duckt
träumendes Schauen
schlanke Buchenleiber raunen
Märzgeist ruht im alten Schilf
in der alten Weide
murmelt der Wind
grüner Gott geht durch den Wald.
hukwa

Mittwoch, 8. März 2017

Midas und Kunst

Ich schlafe am Abend mit Kunstgedanken ein und erwache am Morgen mit ihnen. Dies ist die Einheit von Kunst und Natur. Wenn man Jahrzehnte lang in der Kunst arbeitet wird dies zu einem inneren Vorgang. Es gibt die alte griechische Sage von König Midas, alles was dieser König berührte wurde zu Gold. Alles was der Künstler berührt sollte zu Kunst werden. Selbst in Zeiten da ich mich nicht mit Kunst praktisch betätige, geht sie in mir um, sie beherrscht meinen Geist und das innerliche Kunstwerk nimmt seine Form an. Das ist der Moment wo die Kunst sich auf eine neue Geburt vorbereitet.
hukwa

Montag, 6. März 2017

Märzgeist

In dieser Jahreszeit, dem Vorfrühling, können wir intensiv miterleben was sich unter der Erde vorbereitet. Jeden Tag sprießt ein Halm oder eine Blüte mehr aus dem Boden. Bald wird sich strotzendes Grün ausbreiten. Unter den Buchen warten schon die Buschwindröschen auf ihre erste Blüte. Nicht weit davon entfernt steht der Märzenbecher. Überall reges Vogelleben. Es ist der Märzgeist der jetzt durch die Wälder zieht und seinen Anhang die Wesen des Frühlings mit sich führt.
hukwa

Donnerstag, 2. März 2017

Künstlerdasein

Mit den Jahren wird das praktizierte künstlerische Schaffen für den Künstler zur Selbstbiographie,
er findet sich selbst in jedem seiner Werke wieder.
hukwa

Mittwoch, 1. März 2017

Gedanken am frühen Morgen

Ich unternehme weite Spaziergänge, denke viel und- Schweige.


In dem ich meine eigene Welt lebe, lebe ich auch meine eigene Mythologie.


Philosophische Gedanken und Ideen werden erst dann dein Eigentum wenn du sie mit den Erfahrungen deines Lebens verbinden kannst.

hukwa

Dienstag, 28. Februar 2017

Kunst und Paralellwelt

Nur an einem Kunstprojekt zu arbeiten ist mir zu Eindimensional, vor allem auch weil mein künstlerisches Schaffen eine recht lange Inkubationszeit braucht. Ich arbeite in der Regel an zwei oder mehreren Projekten, die Ergebnisse finden sich im Gesamtkunstwerkblog. Momentan ist  dass Hauptprojekt das "dritte Leben der Bäume", daneben entstehen noch Malereien und natürlich die ständigen Tagebucharbeiten. Meine Kunst führt mich dazu dass ich seit Jahren in Paralellwelten lebe und ich muss sagen ich fühle mich wohl dabei. Denn dies sorgt eben dafür dass man nicht Eindimensional wird.
hukwa

Donnerstag, 23. Februar 2017

Kleiner Seelenvogel

Der zarte Laut
des Rotkehlchens
enthält
die Tristesse des scheidenden Winters
kleiner Seelenvogel
einsam sitzend
im kahlen Schlehenbaum
sehnsüchtig erwartest du das Frühjahr.
hukwa

Dienstag, 21. Februar 2017

Jetzt ist die Zeit

Der laue Märzgeist weilt schon in den Wäldern. Jetzt ende Februar hat der Haselstrauch schon gestäubt. Sein ganzes Umfeld hat er mit seinem feinen, gelben Staub bedeckt. Er ist einer der ersten in dem der unaufhaltsame Trieb des Lenzing erwacht. Der aufmerksame Beobachter kann im fahlen Laub schon das erste Grün der Buschwindröschen und die keimenden Blätter des Aronstabs am Waldboden entdecken. Die Weißdornhecke füllt sich mit regem Vogelleben.
Jetzt ist die Zeit wo man des wunderns nie müde wird.
hukwa

Montag, 20. Februar 2017

Das Geheimnis zu erkunden

Jetzt- im ersten, kaum Schaubaren Aufkeimen der Pflanzenwelt, schaue ich das große Daseinsspiel des Lebens.
Im Garten bewunderte ich heute Morgen das feine, satte Grün des kurz vor der Blüte stehenden Schneeglöckchens.
Mein Herz wird unruhig beim Anblick dieses frühen Lebens am Jahresanfang.
Es zieht mich hinaus in die Wälder, mehr will ich Sehen, mehr will ich wahrnehmen, das Geheimnis der Frühlingshaften Zeit zu erkunden, dazu steht mir der Sinn.
hukwa

Samstag, 18. Februar 2017

An Tagen wie Heute..

An Tagen wie Heute möchte ich von niemanden gestört werden. Ich genieße die Gemeinschaft von Baum, Strauch und Tier. Sie sind für mich die große Gemeinschaft im Gegensatz zu den Ansammlungen und Versammlungsplätzen der Menschen. Mit dem richtigen Bezug zur Natur bist du nie allein.
hukwa

Freitag, 17. Februar 2017

Neue Horizonte

An manchen Tagen verstecke ich mich gerne hinter meinen Gedichten und Kunstwerken. Dann wandere ich lieber im Geiste als draußen. Dieses innere Wandern sorgt dafür das ich neue Horizonte ziehen kann.
hukwa 


Mittwoch, 15. Februar 2017

Zur Zeit..

Zur Zeit lebe ich eine große Meditation. Ein wärmender Kokon umgibt mich, hüllt mich ein wie eine Wärmeplastik. In den Nächten träume ich sehr farbig. Diese Nacht habe ich von einem farbigen Zimmer voller Malereien geträumt.
Als ich am Morgen erwachte dachte ich an einen Satz aus Robert Walsers Roman "die Geschwister Tanner":
"Ich bin nichts als ein Horchender und Wartender, als solcher allerdings vollendet, denn ich habe es gelernt, zu Träumen während ich warte".
hukwa

Montag, 13. Februar 2017

Bis zur nackten Existenz

Am Morgen erwache ich gegen fünf Uhr.
Dann beginnt das Geschäft des denkens.
Die Gedanken müssen tief greifen. Sie
müssen sich durcharbeiten bis zur nackten
Existenz.
hukwa

Morgengedanken

Langes Schweigen ist oft die
ehrlichste Antwort.
hukwa

Das schlimmste in der Gesellschaft ist die
Stumpfheit
Momentan hat sie Konjunktur.
hukwa 

Ich möchte jedem Tag auf der Spur bleiben
sein Datum soll mein Wappenschild schmücken
das ich es aufrichte gegen die Infamitäten die mir
täglich begegnen.
hukwa

Über Philosophie

Über Philosophie rede ich nicht
über Philosophie schreibe ich oder
schweige ich.
hukwa

Mittwoch, 8. Februar 2017

Wenn meine Stimme nicht mehr singen kann

Wenn meine Stimme nicht mehr Singen kann
das Anbrechen des Tages
sich nicht mehr mit einem Gedicht beginnen lässt
dann fliege mein Schmetterling
zu der Waldwiese
wo die Blumen blühen
auch sie sind der Vergänglichkeit unterworfen
wie die Sterne da oben
ihr herrlichen Gestirne
mit euch wird einmal meine Seele ziehen 
diese von Welt zerrissene Monade
weiß
das sie selbst ein Stern ist.
hukwa

Samstag, 28. Januar 2017

Reiher am Abend

Den Flug des Reihers
beobachte ich schon lange
wie er jeden Abend
ins Tal schwebt
hinter ihm
versenkt sich glutrot die Sonne
vor ihm
die Abenddämmerung.
hukwa

Mittwoch, 25. Januar 2017

Callar, callar

Sie schlafen ohne es zu wissen
weil sie durch einen willenlosen Traum wandern
angekommen an einer stählernen Wand
empfängt sie ein schwarzes Graffiti
Callar, callar. No callo porque quiero.
hukwa

Montag, 23. Januar 2017

Vom Alll-Tag

Man muss die Natur von Jahr zu Jahr mit neuen Augen betrachten, vor allem jetzt im Winter. Heute Nacht hatten wir 18.Grad minus. So muss der Winter sein. Ich hörte den Steinmarder als er auf der Veranda Rumorte. Zweimal am Tag füttere ich das Amselvolk, das dieses Jahr besonders zahlreich den Garten bevölkert. Es scheint dass sich alle Amseln der Umgebung in meinem Garten verabredet haben. Mehrmals am Tag bekommen die Krähen ihr Stück Speck. Jetzt sitze ich am Schreibtisch und schreibe. Ich muss meine Themen nicht von weit herholen. Brauche keine Sensationen über die ich berichte. Das Alltägliche des Daseins ist es mir wert das ich darüber erzähle.
So wird der Alltag zum All-Tag.
hukwa

Samstag, 21. Januar 2017

Das Schweigen der alten Buche

Die silberne Sichel des Mondes
reißt den frühen Morgen
in zwei Teile
geschnitten wie mit einem Messer
zwei schwarze Wolken die sich belauern
gegen sechs Uhr
beginnt der
gewöhnliche Lärm der Straße 
nur die mächtige alte Buche
im Kirchhof
verharrt im Jahrhunderte altem Schweigen.
hukwa

Freitag, 20. Januar 2017

Ich habe nie...

Ich habe nie versucht eine philosophische Lehre aufzustellen, ich versuche nur die Ganzheit der Philosophie zu erfassen und für mein persönliches Leben eine philosophische Grundlage aufzubauen.
hukwa

Dienstag, 17. Januar 2017

Nimm dich in acht vor der Versteinerung

Wenn ich durch die Wälder laufe oder wenn ich im Garten bin erkenne und spüre ich etwas: Wachstum und Veränderung. Auch der Mensch sollte im Wachstum und der Veränderung leben. Ansonsten wird das Leben schnell zur Stagnation. Wachstum und Veränderung dass sind die wirklichen Mysterien des Lebens. Also lebe dein Leben doch "versteinere" nicht. Sonst wirst du zum Zombie.
hukwa

Freitag, 13. Januar 2017

Ein Gott ist der Mensch wenn er träumt

"Ein Gott ist der Mensch wenn er träumt,
ein Bettler wenn er nachdenkt," 
schrieb Friedrich Hölderlin. Er sprach wohl den "vollendenden Menschen" den Dante meinte an. Ich selbst glaube ähnlich, für mich ist der Mensch im tiefsten seines Inneren ein Seelenwanderer, wenn er die mythische Ebene in seinen Träumen erreichen kann ohne sich dabei in ein esoterisches Gefängnis einzuschließen. Der Mythos ist die ewig wiederkehrende Anamnesis von der Platon sprach.
hukwa

Montag, 9. Januar 2017

Schreiben ist ein Moment im Leben

In letzter Zeit lese ich öfters in den älteren Tagebüchern. Man kann dabei die Expeditionen in die eigenen inneren Räume nachvollziehen. Es ist eine archäologische Arbeit an der eigenen Seele. Das Tagebuch wurde mir im Laufe vieler Jahre zum ständigen Begleiter. Zusammen mit den Gedichten die ich verfasst habe und verfasse sind es Chroniken des eigenen Selbst. Tagebuch schreiben ist manchmal etwas verrückt - Ver-rückt. Es gibt die Tage da schreibe ich wie ein Besessener an anderen Tagen wieder weniger. Wichtig ist das ständige schreiben. Schreibe ich einmal nicht habe ich ein schlechtes Gewissen. Schreiben das ist ein besonders bewusster Moment im Leben zu leben.
hukwa

Sonntag, 8. Januar 2017

Vom inneren Forschen

Wir sollten nicht mit dem Forschen aufhören,
und am Ende unseres Forschens,
werden wir dort ankommen
wo wir angefangen haben
und diesen Ort zum ersten mal sehen.
T.S. Eliot

Natur und All-Eins

Jedes Einzelding in der Natur ist vollkommen, weil es das Wesen der Ganzheit der Natur in sich trägt und Natur ist dem All-Einen entsprungen.
hukwa

Donnerstag, 5. Januar 2017

Werden

Mit deinen Gedichten hast du
die Quelle eingefangen
der Verse Laut
lagert im Wald
tief unter Schnee
du schaust dein Spiegelbild
im eisigen See
der Wind wird deine Gedichte tragen
es spricht zu dir
das Echo des Werdens
was du noch nicht bist
wirst du noch werden.
hukwa

Dienstag, 3. Januar 2017

Leise und sacht

Leise und sacht
fiel in der Nacht der Schnee
am frühen Morgen lag die Landschaft
wie verzaubert da
herabgeschneite Pracht
in kalter Winterstille
im Frostgebannten Wald
der einsame Laut einer Meise
von ferner Himmels Schwelle 
naht neuer Schnee
die Seele
fühlt sich
verjüngt und unbeschwert.
hukwa

Sonntag, 25. Dezember 2016

Winterhaiku

Ein Rotkehlchen folgt mir
auf meiner Wanderung
durch den Schneewald.
hukwa

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Träume im Dezembernebel

Schritt halten mit dem Atem des Windes
Der Flug der Krähe nimmt meinen Geist mit
Die kahlen Felder schenken Harmonie
Wie Sternenbilder
Die Träume am Horizont 
Sag jetzt nichts
Die Tage sind gekommen
Wo sich die Worte verlieren
In den grauen Dezembernebeln.
hukwa

Dienstag, 13. Dezember 2016

Montag, 12. Dezember 2016

Anamnesis und Zeitreise

Oft holt mich die Vergangenheit ein, das ist wohl "Menschlich-Allzumenschlich". Manchmal aber holt mich jene Vergangenheit ein, die ich als historisch bezeichnen möchte. Eine Erinnerung an vergangene Epochen. Nun kann man sagen dies sind Bruchstücke der Erinnerung aus Büchern und Filmen die man gelesen und gesehen hat. Zum einen ist dem bestimmt so, zum anderen aber sind manche dieser Erinnerungen so intensiv das ich genau weiß sie kommen aus den archaischen Tiefen meines Bewusstseins. Auch sind diese Erinnerungen meist an immer wiederkehrende Orte und Handlungen gebunden. Sie sind so intensiv dass ich weiß dass sie keine Täuschungen sind. Wohl sind solche Erinnerungen auch durch meine Geschichtestudien beeinflusst, doch diese Studien sind auch ein Teil des Auslösers einer solchen Anamnesis.
hukwa

Samstag, 10. Dezember 2016

Eine Zeit

Es gibt nur eine Zeit,
in der es wesentlich ist,
aufzuwachen-
diese Zeit ist jetzt.
Gautama Buddha