Donnerstag, 16. Februar 2012

Die Stille des Philosophen - eine philosophische Meditation

In unserer heutigen absolut hektischen Welt ist Stille in erster Linie die Abwesenheit von Lärm. Als Philosoph und Künstler Suche ich die Stille täglich für einige Zeit auf. Nur wenn ich sie um mich herum spüre ist es mir auch möglich die ontologische Erfahrung zu machen.

Es gibt die Möglichkeit mit dem Universum in Eins zu verschmelzen, aber ohne Stille ist das nicht möglich. Nur dort wo ich auch Ruhe habe, wo ich Kontemplation finden kann, wird auch meine Intuition aktiviert, meine innere schöpferische Kraft die es mir ermöglicht überhaupt kreativ tätig zu werden. Beim Philosophieren erreicht man immer wieder Bereiche des Unbestimmten, die man nicht gleich benennen kann, weil es eben eine subjektive Verschmelzung mit den Dingen der Welt ist. Dieses "Verschmelzen" ist eben das kosmische

"Einssein" mit meiner Umgebung. Es gibt Menschen die viel gereist sind in ihrem Leben und nun denken sie hätten auch viel zu erzählen, dies ist ein Trugschluss, jener der am tiefsten in sich selbst gegangen ist, also bei sich zu Hause war, der kann erzählen. Denn letztendlich kann es uns egal sein wo wir uns aufhalten – der Ort – ist immer der gleiche, ist dem nicht so waren wir weder verreist noch jemals zu Hause und das kann schlimm sein. Denn das Leben das keine Authentizität hat wird als ein verfehltes Leben irgendwann gehandelt werden. Wie viele leben dieses Leben einer sklavischen Anpassung und Routine, verirren sich in Sachzwängen und Oberflächlichkeiten? Denn es ist die Stille die uns zu einer Wiederverzauberung mit der Welt führen kann.

hukwa

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