Montag, 5. Februar 2018

Wandeln im Garten Ur

Der Mond ist hinabgesunken 
Hinab in die Pleyaden, Mittte 
Der Nacht und vorbei die Stunde 
Ich liege allein im Dunkel. 
             Sappho 

Vor dem Einschlafen ging mir ein Gedicht von Sappho durch den Sinn. Als ich dann Einschlafen konnte wandelte ich durch die Frühzeit des archaischen Griechenlands. Ich roch den Duft von Salbei und Thymian. Es sind Berge von Zeiten die man durchqueren muss um in jenes Traumland zu gelangen das am Anfang der Zeiten existiert. Wenn wir uns dem Geist der alten Zeit öffnen gelangen wir zu jenen Gefilden wo die Seele des Menschen noch jung und rein ist.
Die Geschichte wandelte sich mit dem Menschen zum Alptraum doch am Anfang stand der große unbefleckte Urgarten, jenes Reich in uns danach wir uns sehnen.

In einem alten römischen Gedicht heißt es:
Es fliegt der Vogel ohne Ziel, 
Wohin der Seher und Prophet 
Nicht folgen kann. 

Hukwa

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