Freitag, 26. Oktober 2018

SelbstSein

Jeden Morgen stelle ich mir die Seinsfrage: Bin ich oder bin ich nicht? Ich meine damit einfach bin ich ganz bei mir? In meinem persönlichen Sein. Bin ich es nicht dann hat mein Leben zu viel Oberfläche, zu viel schmutziges Fahrwasser der Gesellschaft. Der frühe Morgen ist mir die Zeit da man dem Sein am nächsten ist. Es ist die Übung des "ganz bei sich selbst-Seins". Nur in dem ich das Sein in mir erkenne, bin ich auch meinem Selbst nahe. Das Selbst ist ja nicht der Intellekt (der ist nur Werkzeug), es ist etwas viel tieferes, eine Ebene im Menschen die ihn über alles Gewöhnliche erhaben machen kann. In solch frühen Morgenstunden verbinden sich Selbst und Sein und es entsteht ein "Bei-sich-selbst-sein", das die ganze Existenz erfasst. Dieses Selbstsein ist die Überwindung der "Seinsvergessenheit". Die Aufgabe die ich mir am frühen Morgen stelle ist, das Selbstsein den Tag über bei zu behalten, es von den Fahrwassern der Gesellschaft nicht verschmutzen zu lassen.
hukwa

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