Für mich sind Menschen
Bücher in denen ich lese
und die Menschheit
eine wandernde Bibliothek.
hukwa
Freitag, 19. Mai 2017
Änderungen leben
Immer in Änderungen leben
immer neue Identitäten suchend
doch in seinem inneren Kern
der Gleiche bleibend
aus einem rohen Klotz
die Form heraus holen
das ist wirkliches Leben.
hukwa
immer neue Identitäten suchend
doch in seinem inneren Kern
der Gleiche bleibend
aus einem rohen Klotz
die Form heraus holen
das ist wirkliches Leben.
hukwa
Donnerstag, 18. Mai 2017
Stille als Antwort
Früher Morgen im Fichtenwald
die Eichen erscheinen wie Kentaurengestalt
Uralte Wurzelstöcke wie
Gorgonenhaupt
Medusa schaut aus Felsgestein
Wellen im Waldteich
darinnen spiegelt sich das Himmelslicht
Baumrinde spricht in Signatur
im Wurzelstock
schaue ich
die Urgestalt.
hukwa
die Eichen erscheinen wie Kentaurengestalt
Uralte Wurzelstöcke wie
Gorgonenhaupt
Medusa schaut aus Felsgestein
Wellen im Waldteich
darinnen spiegelt sich das Himmelslicht
Baumrinde spricht in Signatur
im Wurzelstock
schaue ich
die Urgestalt.
hukwa
Montag, 15. Mai 2017
Naturerfahrung
Um die Erfahrung der realen Wirklichkeit zu machen muss ich mich täglich mehrere Stunden in der freien Natur aufhalten. Als freier Mensch in der Natur und nicht als Gefangener in einer Stadt. Der Aufenthalt unter Bäumen, bei Pflanzen und Tieren gibt mir die Gewißheit ein Teil der Gegenwart zu sein und nicht in Ilusionen zu verweilen. Die Natur ist mir keine Fluchtburg sondern eine Zuflucht vor der Dumpfheit meiner Zeitgenossen.
hukwa
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Freitag, 12. Mai 2017
Der Geistbaum
Die letzten vier Wochen habe ich ganz für mein neues Projekt gelebt. Jetzt ist es fertiggestellt, die Arbeit ist getan und dies sorgt für ein Gefühl der Zufriedenheit in mir. Nun kann ich mich wieder ganz dem Geist und der Natur widmen. Man muss die Arbeit von der man überzeugt ist dass sie gut ist auch so gut wie möglich umsetzen. Das schenkt ein Gefühl der Harmonie. Doch vor allem sollte man das tun worüber man sich manchmal vorwirft es nicht getan zu haben, denn - der Baum den man selbst gepflanzt hat will auch gepflegt sein, dass er Früchte trägt.
hukwa
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Freitag, 14. April 2017
Ist Zeit Geld oder ist Geld Zeit?
Wir Feiern die Hingabe an das Geld. Zeit ist Geld sagt ein Spruch. Das ist richtig doch wenn das Geld für mehr reicht als für den Lebensunterhalt sollten wir uns für das Geld Zeit kaufen, es in Zeit anlegen. Nämlich in freie Zeit, die wir nicht für die "wichtigen" Dinge des Lebens nutzen, sondern für die "wesentlichen" Dinge verwenden.
hukwa
hukwa
Donnerstag, 13. April 2017
Dienstag, 11. April 2017
Zu Besuch bei alten Gefährten
War heute mal wieder seit langer Zeit im alten "Land art Garten". Vor zwölf Jahren habe ich hier eine Menge Sträucher, Stauden und Bäume gepflanzt. Diese alten Gefährten habe ich mal wieder besucht. Auch den chinesischen Mammutbaum, er ist inzwischen fast acht Meter hoch. es war mir eine Freude und Ehre diesen alten Bekannten mal wieder aufzusuchen.
Jetzt am Nachmittag sitze ich in meinem Freilandarbeitszimmer, lausche dem Lied der Amsel und genieße die Poesie des Landlebens. Die Elstern schwirren im Garten umher und die Krähe Kra schaut auch immer wieder mal vorbei. An solchen Nachmittagen ist man dem Dasein sehr nahe. Als spüre man den Puls der alten Erdmutter.
hukwa
Jetzt am Nachmittag sitze ich in meinem Freilandarbeitszimmer, lausche dem Lied der Amsel und genieße die Poesie des Landlebens. Die Elstern schwirren im Garten umher und die Krähe Kra schaut auch immer wieder mal vorbei. An solchen Nachmittagen ist man dem Dasein sehr nahe. Als spüre man den Puls der alten Erdmutter.
hukwa
Dichter Reich
Ins Reich der Dichtung muss ich wieder fliehen
ins Land der Poesie pure
sonst kann ich im Leben nicht mehr bestehn
Wahrheit liegt in diesen Gefielden
das Zauberwort heißt Gedulden.
hukwa
Leben
es ist ein Suchen
ein sich finden
es ist niemals ein sich
Ergründen.
hukwa
Und wenn des Lebens Schlag
dich in die zwölfte Runde wirft
sei stark
hukwa
ins Land der Poesie pure
sonst kann ich im Leben nicht mehr bestehn
Wahrheit liegt in diesen Gefielden
das Zauberwort heißt Gedulden.
hukwa
Leben
es ist ein Suchen
ein sich finden
es ist niemals ein sich
Ergründen.
hukwa
Und wenn des Lebens Schlag
dich in die zwölfte Runde wirft
sei stark
hukwa
Sonntag, 9. April 2017
April Haiku
Am eiskalten Waldbach
die Blüte der Weidenkätzschen
Spiegelbild des Universums.
hukwa
die Blüte der Weidenkätzschen
Spiegelbild des Universums.
hukwa
Freitag, 7. April 2017
Kunstschaffen
"Die Kunst ist eine in Form gebrachte Förderung nach Unmöglichem", schrieb Albert Camus.
Dies bedeutet für den Künstler dass er auf ewig weiterschaffen muss, denn:
Jedes neue Werk bedeutet
die Zerstörung
des Vorangegangenen.
hukwa
Dies bedeutet für den Künstler dass er auf ewig weiterschaffen muss, denn:
Jedes neue Werk bedeutet
die Zerstörung
des Vorangegangenen.
hukwa
Donnerstag, 6. April 2017
Meine Kunst entsteht in der Zurückgezogenheit
Ich arbeite am liebsten alleine und Abseits des gesellschaftlichen Lärms. Mein Wohlbefinden suche ich in der freien Natur, hier teilen sich mir die Inspirationen für mein Werk mit. Ich brauche weder die Stadt noch benötige ich kulturelle Veranstaltungen. Letztendlich ist meine Heimat der Geist und somit dass "Geistige in der Kunst". Nur so kann ich die Visionen und den Geist entwickeln denn ich in mein Werk hinein zu arbeiten versuche.
hukwa
hukwa
Mittwoch, 5. April 2017
BaumAllMacht
Vor meinem Fenster wehst du
voller Licht
schenkst Leben
dein mächtiger glatter Leib
einzigartige Pracht
die Kirche unter dir
versteckt sich hinter deiner
BaumesAllMacht
als ob ein
uralter Gott
dich in seinen Armen hält
dein Wunsch ist es
nach Oben zu streben
die unter dir stehen
beachtest du nicht
dein ganzes Wesen
ist irdisches Licht.
hukwa
voller Licht
schenkst Leben
dein mächtiger glatter Leib
einzigartige Pracht
die Kirche unter dir
versteckt sich hinter deiner
BaumesAllMacht
als ob ein
uralter Gott
dich in seinen Armen hält
dein Wunsch ist es
nach Oben zu streben
die unter dir stehen
beachtest du nicht
dein ganzes Wesen
ist irdisches Licht.
hukwa
Auf einen alten Schuppen
Stürme rissen Ziegel aus dem Dach
Regen lockerte das alte Mauerwerk
die alte Tür stöhnt leise
erzählt von alten Zeiten
auf ihre Weise
der alte Apfelbaum wirkt gebrochen
daneben der Kirschbaum
seine Kirchen reifen nur noch für die Vögel
der alte Schuppen mahnt Vergänglichkeit an
die Menschen laufen vorbei
sie bemerken ihn kaum.
hukwa
Regen lockerte das alte Mauerwerk
die alte Tür stöhnt leise
erzählt von alten Zeiten
auf ihre Weise
der alte Apfelbaum wirkt gebrochen
daneben der Kirschbaum
seine Kirchen reifen nur noch für die Vögel
der alte Schuppen mahnt Vergänglichkeit an
die Menschen laufen vorbei
sie bemerken ihn kaum.
hukwa
Samstag, 1. April 2017
Die Wollust der Natur
In der Durchsichtigkeit grüner Wälder
erfährt der Geist
die Wollust der Natur
die sich spiegelt
in den unsterblichen Wolken
die Blendung der Tatsachen
wiegt schwer
in dem einzigen Raum der uns bleibt
wie ein Echo
das Lachen Gottes
in der Unendlichkeit der Nächte
so lange bis der Morgen taut
der sanfte Regen
in ihm verborgen
die gefangenen Stimmen
jener
die versuchen zurückzukehren
in einen alten Traum.
hukwa
erfährt der Geist
die Wollust der Natur
die sich spiegelt
in den unsterblichen Wolken
die Blendung der Tatsachen
wiegt schwer
in dem einzigen Raum der uns bleibt
wie ein Echo
das Lachen Gottes
in der Unendlichkeit der Nächte
so lange bis der Morgen taut
der sanfte Regen
in ihm verborgen
die gefangenen Stimmen
jener
die versuchen zurückzukehren
in einen alten Traum.
hukwa
Freitag, 31. März 2017
Freilandarbeitzimmer
Seit einigen Tagen ist mein Freilandarbeitzimmmer wieder eröffnet. Umgeben von meinen Gemälden und anderen Kunstwerken, von Grün- und Blütenpflanzen unter dem Wipfel der Erlenbäumen erwartet mich jeden Morgen die Inspiration. Die Hummeln umsummen mich und Eichhorn und Krähe statten mir einen kurzen Besuch ab. Es ist mir eine wahre Wohllust im Freien zu arbeiten die Gedanken schweifen in die Ferne und in die Tiefe.
hukwa
hukwa
Freitag, 24. März 2017
Waldeinsamkeit
Die Krähe lauert stumm im Baum
die Schwalben kehren bald wieder
unter einer Birke
eine alte Kreuzotterhaut
wie Wächter um die Haut herum
ein Hexenring von Baumpilzen
ich bin ganz still
fast wie ein Strauch
im Dickicht bricht das Reh Altholz
der Häher schreit
Rotkehlchen weint
der Schwarzspecht schreit
Waldeinsamkeit.
hukwa
die Schwalben kehren bald wieder
unter einer Birke
eine alte Kreuzotterhaut
wie Wächter um die Haut herum
ein Hexenring von Baumpilzen
ich bin ganz still
fast wie ein Strauch
im Dickicht bricht das Reh Altholz
der Häher schreit
Rotkehlchen weint
der Schwarzspecht schreit
Waldeinsamkeit.
hukwa
Mittwoch, 22. März 2017
Frühlingshaiku
Die Amsel in der
Schlehe
singt einen Frühlingsgruß.
hukwa
Schlehe
singt einen Frühlingsgruß.
hukwa
Dienstag, 14. März 2017
Umherstreifen
Unterwegs sein kann für Menschen zu einem Lebensmodell werden. Ich meine nicht das Unterwegssein im Vergnügungsurlaub wie er Heute Gang und gebe ist. Ich spreche von jenem Unterwegssein in der Natur. Einmal am Tag muss ich Umherstreifen und alles hinter mir lassen.
hukwa
hukwa
Freitag, 10. März 2017
Tagesspruch
Ich habe Teil an all dem Widerspruch
der Leben heißt.
Balzac
der Leben heißt.
Balzac
Donnerstag, 9. März 2017
Grüner Gott geht durch den Wald
Graue Wolken spiegeln sich
in den Wellen des Waldweihers
Keilschrift über mir
Kranichzug
Tief im Dickicht
Zilp Zalp lockt
Kröte sich im Altholz duckt
träumendes Schauen
schlanke Buchenleiber raunen
Märzgeist ruht im alten Schilf
in der alten Weide
murmelt der Wind
grüner Gott geht durch den Wald.
hukwa
in den Wellen des Waldweihers
Keilschrift über mir
Kranichzug
Tief im Dickicht
Zilp Zalp lockt
Kröte sich im Altholz duckt
träumendes Schauen
schlanke Buchenleiber raunen
Märzgeist ruht im alten Schilf
in der alten Weide
murmelt der Wind
grüner Gott geht durch den Wald.
hukwa
Mittwoch, 8. März 2017
Midas und Kunst
Ich schlafe am Abend mit Kunstgedanken ein und erwache am Morgen mit ihnen. Dies ist die Einheit von Kunst und Natur. Wenn man Jahrzehnte lang in der Kunst arbeitet wird dies zu einem inneren Vorgang. Es gibt die alte griechische Sage von König Midas, alles was dieser König berührte wurde zu Gold. Alles was der Künstler berührt sollte zu Kunst werden. Selbst in Zeiten da ich mich nicht mit Kunst praktisch betätige, geht sie in mir um, sie beherrscht meinen Geist und das innerliche Kunstwerk nimmt seine Form an. Das ist der Moment wo die Kunst sich auf eine neue Geburt vorbereitet.
hukwa
hukwa
Montag, 6. März 2017
Märzgeist
In dieser Jahreszeit, dem Vorfrühling, können wir intensiv miterleben was sich unter der Erde vorbereitet. Jeden Tag sprießt ein Halm oder eine Blüte mehr aus dem Boden. Bald wird sich strotzendes Grün ausbreiten. Unter den Buchen warten schon die Buschwindröschen auf ihre erste Blüte. Nicht weit davon entfernt steht der Märzenbecher. Überall reges Vogelleben. Es ist der Märzgeist der jetzt durch die Wälder zieht und seinen Anhang die Wesen des Frühlings mit sich führt.
hukwa
hukwa
Donnerstag, 2. März 2017
Künstlerdasein
Mit den Jahren wird das praktizierte künstlerische Schaffen für den Künstler zur Selbstbiographie,
er findet sich selbst in jedem seiner Werke wieder.
hukwa
er findet sich selbst in jedem seiner Werke wieder.
hukwa
Mittwoch, 1. März 2017
Gedanken am frühen Morgen
Ich unternehme weite Spaziergänge, denke viel und- Schweige.
In dem ich meine eigene Welt lebe, lebe ich auch meine eigene Mythologie.
Philosophische Gedanken und Ideen werden erst dann dein Eigentum wenn du sie mit den Erfahrungen deines Lebens verbinden kannst.
hukwa
In dem ich meine eigene Welt lebe, lebe ich auch meine eigene Mythologie.
Philosophische Gedanken und Ideen werden erst dann dein Eigentum wenn du sie mit den Erfahrungen deines Lebens verbinden kannst.
hukwa
Dienstag, 28. Februar 2017
Kunst und Paralellwelt
Nur an einem Kunstprojekt zu arbeiten ist mir zu Eindimensional, vor allem auch weil mein künstlerisches Schaffen eine recht lange Inkubationszeit braucht. Ich arbeite in der Regel an zwei oder mehreren Projekten, die Ergebnisse finden sich im Gesamtkunstwerkblog. Momentan ist dass Hauptprojekt das "dritte Leben der Bäume", daneben entstehen noch Malereien und natürlich die ständigen Tagebucharbeiten. Meine Kunst führt mich dazu dass ich seit Jahren in Paralellwelten lebe und ich muss sagen ich fühle mich wohl dabei. Denn dies sorgt eben dafür dass man nicht Eindimensional wird.
hukwa
hukwa
Donnerstag, 23. Februar 2017
Kleiner Seelenvogel
Der zarte Laut
des Rotkehlchens
enthält
die Tristesse des scheidenden Winters
kleiner Seelenvogel
einsam sitzend
im kahlen Schlehenbaum
sehnsüchtig erwartest du das Frühjahr.
hukwa
des Rotkehlchens
enthält
die Tristesse des scheidenden Winters
kleiner Seelenvogel
einsam sitzend
im kahlen Schlehenbaum
sehnsüchtig erwartest du das Frühjahr.
hukwa
Dienstag, 21. Februar 2017
Jetzt ist die Zeit
Der laue Märzgeist weilt schon in den Wäldern. Jetzt ende Februar hat der Haselstrauch schon gestäubt. Sein ganzes Umfeld hat er mit seinem feinen, gelben Staub bedeckt. Er ist einer der ersten in dem der unaufhaltsame Trieb des Lenzing erwacht. Der aufmerksame Beobachter kann im fahlen Laub schon das erste Grün der Buschwindröschen und die keimenden Blätter des Aronstabs am Waldboden entdecken. Die Weißdornhecke füllt sich mit regem Vogelleben.
Jetzt ist die Zeit wo man des wunderns nie müde wird.
hukwa
Jetzt ist die Zeit wo man des wunderns nie müde wird.
hukwa
Montag, 20. Februar 2017
Das Geheimnis zu erkunden
Jetzt- im ersten, kaum Schaubaren Aufkeimen der Pflanzenwelt, schaue ich das große Daseinsspiel des Lebens.
Im Garten bewunderte ich heute Morgen das feine, satte Grün des kurz vor der Blüte stehenden Schneeglöckchens.
Mein Herz wird unruhig beim Anblick dieses frühen Lebens am Jahresanfang.
Es zieht mich hinaus in die Wälder, mehr will ich Sehen, mehr will ich wahrnehmen, das Geheimnis der Frühlingshaften Zeit zu erkunden, dazu steht mir der Sinn.
hukwa
Im Garten bewunderte ich heute Morgen das feine, satte Grün des kurz vor der Blüte stehenden Schneeglöckchens.
Mein Herz wird unruhig beim Anblick dieses frühen Lebens am Jahresanfang.
Es zieht mich hinaus in die Wälder, mehr will ich Sehen, mehr will ich wahrnehmen, das Geheimnis der Frühlingshaften Zeit zu erkunden, dazu steht mir der Sinn.
hukwa
Samstag, 18. Februar 2017
An Tagen wie Heute..
An Tagen wie Heute möchte ich von niemanden gestört werden. Ich genieße die Gemeinschaft von Baum, Strauch und Tier. Sie sind für mich die große Gemeinschaft im Gegensatz zu den Ansammlungen und Versammlungsplätzen der Menschen. Mit dem richtigen Bezug zur Natur bist du nie allein.
hukwa
hukwa
Freitag, 17. Februar 2017
Neue Horizonte
An manchen Tagen verstecke ich mich gerne hinter meinen Gedichten und Kunstwerken. Dann wandere ich lieber im Geiste als draußen. Dieses innere Wandern sorgt dafür das ich neue Horizonte ziehen kann.
hukwa
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Mittwoch, 15. Februar 2017
Zur Zeit..
Zur Zeit lebe ich eine große Meditation. Ein wärmender Kokon umgibt mich, hüllt mich ein wie eine Wärmeplastik. In den Nächten träume ich sehr farbig. Diese Nacht habe ich von einem farbigen Zimmer voller Malereien geträumt.
Als ich am Morgen erwachte dachte ich an einen Satz aus Robert Walsers Roman "die Geschwister Tanner":
"Ich bin nichts als ein Horchender und Wartender, als solcher allerdings vollendet, denn ich habe es gelernt, zu Träumen während ich warte".
hukwa
Als ich am Morgen erwachte dachte ich an einen Satz aus Robert Walsers Roman "die Geschwister Tanner":
"Ich bin nichts als ein Horchender und Wartender, als solcher allerdings vollendet, denn ich habe es gelernt, zu Träumen während ich warte".
hukwa
Montag, 13. Februar 2017
Bis zur nackten Existenz
Am Morgen erwache ich gegen fünf Uhr.
Dann beginnt das Geschäft des denkens.
Die Gedanken müssen tief greifen. Sie
müssen sich durcharbeiten bis zur nackten
Existenz.
hukwa
Dann beginnt das Geschäft des denkens.
Die Gedanken müssen tief greifen. Sie
müssen sich durcharbeiten bis zur nackten
Existenz.
hukwa
Morgengedanken
Langes Schweigen ist oft die
ehrlichste Antwort.
hukwa
Das schlimmste in der Gesellschaft ist die
Stumpfheit
Momentan hat sie Konjunktur.
hukwa
Ich möchte jedem Tag auf der Spur bleiben
sein Datum soll mein Wappenschild schmücken
das ich es aufrichte gegen die Infamitäten die mir
täglich begegnen.
hukwa
ehrlichste Antwort.
hukwa
Das schlimmste in der Gesellschaft ist die
Stumpfheit
Momentan hat sie Konjunktur.
hukwa
Ich möchte jedem Tag auf der Spur bleiben
sein Datum soll mein Wappenschild schmücken
das ich es aufrichte gegen die Infamitäten die mir
täglich begegnen.
hukwa
Über Philosophie
Über Philosophie rede ich nicht
über Philosophie schreibe ich oder
schweige ich.
hukwa
über Philosophie schreibe ich oder
schweige ich.
hukwa
Mittwoch, 8. Februar 2017
Wenn meine Stimme nicht mehr singen kann
Wenn meine Stimme nicht mehr Singen kann
das Anbrechen des Tages
sich nicht mehr mit einem Gedicht beginnen lässt
dann fliege mein Schmetterling
zu der Waldwiese
wo die Blumen blühen
auch sie sind der Vergänglichkeit unterworfen
wie die Sterne da oben
ihr herrlichen Gestirne
mit euch wird einmal meine Seele ziehen
diese von Welt zerrissene Monade
weiß
das sie selbst ein Stern ist.
hukwa
das Anbrechen des Tages
sich nicht mehr mit einem Gedicht beginnen lässt
dann fliege mein Schmetterling
zu der Waldwiese
wo die Blumen blühen
auch sie sind der Vergänglichkeit unterworfen
wie die Sterne da oben
ihr herrlichen Gestirne
mit euch wird einmal meine Seele ziehen
diese von Welt zerrissene Monade
weiß
das sie selbst ein Stern ist.
hukwa
Samstag, 28. Januar 2017
Reiher am Abend
Den Flug des Reihers
beobachte ich schon lange
wie er jeden Abend
ins Tal schwebt
hinter ihm
versenkt sich glutrot die Sonne
vor ihm
die Abenddämmerung.
hukwa
beobachte ich schon lange
wie er jeden Abend
ins Tal schwebt
hinter ihm
versenkt sich glutrot die Sonne
vor ihm
die Abenddämmerung.
hukwa
Mittwoch, 25. Januar 2017
Callar, callar
Sie schlafen ohne es zu wissen
weil sie durch einen willenlosen Traum wandern
angekommen an einer stählernen Wand
empfängt sie ein schwarzes Graffiti
Callar, callar. No callo porque quiero.
hukwa
weil sie durch einen willenlosen Traum wandern
angekommen an einer stählernen Wand
empfängt sie ein schwarzes Graffiti
Callar, callar. No callo porque quiero.
hukwa
Montag, 23. Januar 2017
Vom Alll-Tag
Man muss die Natur von Jahr zu Jahr mit neuen Augen betrachten, vor allem jetzt im Winter. Heute Nacht hatten wir 18.Grad minus. So muss der Winter sein. Ich hörte den Steinmarder als er auf der Veranda Rumorte. Zweimal am Tag füttere ich das Amselvolk, das dieses Jahr besonders zahlreich den Garten bevölkert. Es scheint dass sich alle Amseln der Umgebung in meinem Garten verabredet haben. Mehrmals am Tag bekommen die Krähen ihr Stück Speck. Jetzt sitze ich am Schreibtisch und schreibe. Ich muss meine Themen nicht von weit herholen. Brauche keine Sensationen über die ich berichte. Das Alltägliche des Daseins ist es mir wert das ich darüber erzähle.
So wird der Alltag zum All-Tag.
hukwa
So wird der Alltag zum All-Tag.
hukwa
Samstag, 21. Januar 2017
Das Schweigen der alten Buche
Die silberne Sichel des Mondes
reißt den frühen Morgen
in zwei Teile
geschnitten wie mit einem Messer
zwei schwarze Wolken die sich belauern
gegen sechs Uhr
beginnt der
gewöhnliche Lärm der Straße
nur die mächtige alte Buche
im Kirchhof
verharrt im Jahrhunderte altem Schweigen.
hukwa
reißt den frühen Morgen
in zwei Teile
geschnitten wie mit einem Messer
zwei schwarze Wolken die sich belauern
gegen sechs Uhr
beginnt der
gewöhnliche Lärm der Straße
nur die mächtige alte Buche
im Kirchhof
verharrt im Jahrhunderte altem Schweigen.
hukwa
Freitag, 20. Januar 2017
Ich habe nie...
Ich habe nie versucht eine philosophische Lehre aufzustellen, ich versuche nur die Ganzheit der Philosophie zu erfassen und für mein persönliches Leben eine philosophische Grundlage aufzubauen.
hukwa
hukwa
Dienstag, 17. Januar 2017
Nimm dich in acht vor der Versteinerung
Wenn ich durch die Wälder laufe oder wenn ich im Garten bin erkenne und spüre ich etwas: Wachstum und Veränderung. Auch der Mensch sollte im Wachstum und der Veränderung leben. Ansonsten wird das Leben schnell zur Stagnation. Wachstum und Veränderung dass sind die wirklichen Mysterien des Lebens. Also lebe dein Leben doch "versteinere" nicht. Sonst wirst du zum Zombie.
hukwa
hukwa
Freitag, 13. Januar 2017
Ein Gott ist der Mensch wenn er träumt
"Ein Gott ist der Mensch wenn er träumt,
ein Bettler wenn er nachdenkt,"
schrieb Friedrich Hölderlin. Er sprach wohl den "vollendenden Menschen" den Dante meinte an. Ich selbst glaube ähnlich, für mich ist der Mensch im tiefsten seines Inneren ein Seelenwanderer, wenn er die mythische Ebene in seinen Träumen erreichen kann ohne sich dabei in ein esoterisches Gefängnis einzuschließen. Der Mythos ist die ewig wiederkehrende Anamnesis von der Platon sprach.
hukwa
ein Bettler wenn er nachdenkt,"
schrieb Friedrich Hölderlin. Er sprach wohl den "vollendenden Menschen" den Dante meinte an. Ich selbst glaube ähnlich, für mich ist der Mensch im tiefsten seines Inneren ein Seelenwanderer, wenn er die mythische Ebene in seinen Träumen erreichen kann ohne sich dabei in ein esoterisches Gefängnis einzuschließen. Der Mythos ist die ewig wiederkehrende Anamnesis von der Platon sprach.
hukwa
Montag, 9. Januar 2017
Schreiben ist ein Moment im Leben
In letzter Zeit lese ich öfters in den älteren Tagebüchern. Man kann dabei die Expeditionen in die eigenen inneren Räume nachvollziehen. Es ist eine archäologische Arbeit an der eigenen Seele. Das Tagebuch wurde mir im Laufe vieler Jahre zum ständigen Begleiter. Zusammen mit den Gedichten die ich verfasst habe und verfasse sind es Chroniken des eigenen Selbst. Tagebuch schreiben ist manchmal etwas verrückt - Ver-rückt. Es gibt die Tage da schreibe ich wie ein Besessener an anderen Tagen wieder weniger. Wichtig ist das ständige schreiben. Schreibe ich einmal nicht habe ich ein schlechtes Gewissen. Schreiben das ist ein besonders bewusster Moment im Leben zu leben.
hukwa
hukwa
Sonntag, 8. Januar 2017
Vom inneren Forschen
Wir sollten nicht mit dem Forschen aufhören,
und am Ende unseres Forschens,
werden wir dort ankommen
wo wir angefangen haben
und diesen Ort zum ersten mal sehen.
T.S. Eliot
und am Ende unseres Forschens,
werden wir dort ankommen
wo wir angefangen haben
und diesen Ort zum ersten mal sehen.
T.S. Eliot
Natur und All-Eins
Jedes Einzelding in der Natur ist vollkommen, weil es das Wesen der Ganzheit der Natur in sich trägt und Natur ist dem All-Einen entsprungen.
hukwa
hukwa
Donnerstag, 5. Januar 2017
Werden
Mit deinen Gedichten hast du
die Quelle eingefangen
der Verse Laut
lagert im Wald
tief unter Schnee
du schaust dein Spiegelbild
im eisigen See
der Wind wird deine Gedichte tragen
es spricht zu dir
das Echo des Werdens
was du noch nicht bist
wirst du noch werden.
hukwa
die Quelle eingefangen
der Verse Laut
lagert im Wald
tief unter Schnee
du schaust dein Spiegelbild
im eisigen See
der Wind wird deine Gedichte tragen
es spricht zu dir
das Echo des Werdens
was du noch nicht bist
wirst du noch werden.
hukwa
Dienstag, 3. Januar 2017
Leise und sacht
Leise und sacht
fiel in der Nacht der Schnee
am frühen Morgen lag die Landschaft
wie verzaubert da
herabgeschneite Pracht
in kalter Winterstille
im Frostgebannten Wald
der einsame Laut einer Meise
von ferner Himmels Schwelle
naht neuer Schnee
die Seele
fühlt sich
verjüngt und unbeschwert.
hukwa
fiel in der Nacht der Schnee
am frühen Morgen lag die Landschaft
wie verzaubert da
herabgeschneite Pracht
in kalter Winterstille
im Frostgebannten Wald
der einsame Laut einer Meise
von ferner Himmels Schwelle
naht neuer Schnee
die Seele
fühlt sich
verjüngt und unbeschwert.
hukwa
Sonntag, 1. Januar 2017
Stille und Zeit
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