Sonntag, 2. Juli 2017

Philosophenwetter

Heute herrscht graues, düsteres Regenwetter vor. Für mich persönlich ein wahres Bilderbuchwetter. Es hat die ganze Nacht durch geregnet und die Natur trinkt nun das kühle Nass in tiefen Zügen. Man fühlt und spürt wie sich die Wesen der Natur nach dem Regen gesehnt haben. Die Wildvögel fühlen sich besonders wohl. Der ganze Garten wimmelt von gefiederten Sängern. Nur die Menschen schimpfen. Es sind dumpfe Menschen fern von jedem Gefühl für die Natur. heute morgen lief ich eine Stunde lang durch den Landregen, ließ ihn ganz auf mich einwirken- nutze die Stunden wie sie fallen- je dunkler und grauer die Wolken sind desto tiefer kannst du deine Gedanken schicken. Solche Tage bezeichne ich als Philosophenwetter.
hukwa

Kommentare:

  1. Guten Morgen Hukwa,… „Solche Tage bezeichne ich als Philosophenwetter.“ – herrlich, schon dieser Titel, als ich ihm bei der lieben Hermine entdeckt habe, wirkte wie ein Magnet:)
    Philosophenwetter, hihi ja, genauso empfinde ich es auch, ohne, dass ich bewusst mit dem Wort bekleiden könnte.

    „…je dunkler und grauer die Wolken sind desto tiefer kannst du deine Gedanken schicken“ – hier habe ich das Gefühl, jemand liest meine Gedanken. Solche Sätze und dieser Post sind kostbare Geschenke. Danke! Ich freue mich, dir bei deinen zwei Blogs, gefolgt zu sein. Liebe Grüße aus dem Norden, jetzt scheint die Sonne, nachdem herbstlichem Wochenende, die Grażyna

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  2. Danke für die Sätze und die Wahlverwandtschaft.

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