Montag, 11. April 2016

Das Lied des Frühlings

Es ist Frühling, die Sonne scheint und in den Wäldern stimmen die Vögel ihr Frühjahrskonzert an. Wer seine Gedanken jetzt der Alltagsroutine anpasst dem entgeht das Wirkliche des Daseins.
Pantha Rhei- alles ist im Fluss - heißt das Lied des Frühlings.
hukwa

Donnerstag, 7. April 2016

Das Sichtbare und das Unsichtbare

Menschen die nur das Sichtbare sehen wollen werden auch nur dieses Sichtbare Durchleben.
Erst wenn ich meinen Geist auch dem Unsichtbaren zuwende, bin ich auf dem Weg zur Ganzheit.
hukwa

Mittwoch, 6. April 2016

Über Bedürfnisse

Es ist eine Gabe der Götter wenn man selbst nur wenig Bedürfnisse hat. Die gefährlichsten Bedürfnisse sind jene der materiellen Art. Ist man ihnen verfallen, merkt man noch nicht einmal wenn man seine Seele verkauft.
hukwa

Dienstag, 5. April 2016

Mystische Imagination

Die religiöse und mystische Imagination kann wie frisches Quellwasser in uns wirken, sie ist eine Kraft die Kreativität in unser tägliches Leben bringt.
hukwa

Montag, 4. April 2016

Der Zug der Wildgänse

Noch fällt ein leichter Strahl in den Wald
doch immer dunkler wird das Licht im Tal
vom Dorf herunter das Abendläuten schallt
die Dämmerung wirft Schatten in den Wald.

Es naht die Nacht mit kühlem Wind hangauf
das Wasser schäumt um Sandsteinbrocken laut
das Lied der Moosalb in ihrem schnellen Lauf.

Im Tal kehrt nun die Stille ein
Wildgänse ziehen schnatternd dahin
wo ist ihr Ziel
ach dürfte ich nur mit ihnen ziehen.
hukwa

Donnerstag, 31. März 2016

In den Frühling geflüstert

Seelengeflüster
erster Frühlingstage
Wohlklang
der Abendgesang der Unke
Zeilen
geboren aus der Einsamkeit entschwundener
Tage
Sternengärten
darinnen die Hoffnung des Schweigens
der nächtliche Himmel ein
Traum
von funkelnden Edelsteinen
Reise der Seele durch unendliche
Sternenwelten.
hukwa

Mittwoch, 30. März 2016

Täglich ein kleines Werk

Jeden Morgen versuche ich dem Tag ein kreatives Werk abzuringen. Und sei es nur das Werk eines Augenblicks, wie ein Haiku. Es begleitet mich dann wie ein Wappenschild den ganzen Tag und hilft mir mich gegen die Infamitäten des Lebens zur Wehr zu setzen.
hukwa

Suche nach sich selbst

Das Leben ist eine Suche nach sich selbst und das Geheimnis ist in der Natur verborgen. In ihr müssen wir suchen. Das Licht dass mein Geist benötigt um mein Leben zu erhellen finde ich in der Natur.
Im ewigen Werden und Vergehen erkenne ich den Prozess des Seins.
hukwa

Freitag, 18. März 2016

Glaube an sich selbst

Man muss an sich selbst und seine Ideen glauben. wenn man nicht untergehen will, ist die Zeit gekommen für die Umsetzung einer positiven Idee,
dann
wird nichts sie aufhalten können.
hukwa

Donnerstag, 17. März 2016

Schmerzstrasse

Ich laufe entlang der
Schmerzstrasse
hin zu jenem gläsernen Meer
das nur in meinen Träumen existiert
in der Hoffnung
die Welt wird mir etwas zurückschenken.
hukwa

Mittwoch, 16. März 2016

Panta Rhei

Man muss viele Jahre in den Gewässern der Philosophie gebadet haben um den richtigen Reifegrad für das philosophische Denken zu erreichen. Hat man dies getan, dann kann man zu sich selbst sagen:  "panta Rhei".
hukwa

Dienstag, 15. März 2016

Die Undurchdringlichkeit des Daseins

Philosophie sollte mehr sein als nur eine Einzelwissenschaft. Für den Menschen der Denken möchte ist sie eine Möglichkeit über Weltorientierung zur Existenzerhellung zu gelangen und somit zu einer tieferen Erkenntnis seines Selbst zu finden, damit er in der Undurchdringlichkeit des Daseins einen Halt findet.
hukwa

Samstag, 12. März 2016

Stille - Tagesspruch

"Stille ist die Zwiesprache einer bewussten Seele mit sich selbst. Wenn die Seele ihrer eigenen Unendlichkeit inne wird, entsteht in diesem Augenblick Stille. Sie ist allen Menschen immer und überall vernehmbar, und wenn wir wollen können wir ihrem Anruf zu jeder Zeit lauschen".
Thoreau

Freitag, 11. März 2016

Egal wo du bist es ist immer der gleiche Ort.

Für mich ist ein kleines Bächlein wie die heimische Moosalb interessanter als der Rhein oder der Amazonas. Was gibt es nicht alles zu beobachten an solch kleinen Wildwassern?
Erkundungen von heimischer Flora und Fauna finde ich faszinierender als Fernreisen. Die einzigen Fernreisende die ich bewundere sind Zugvögel und wandernde Tiere. Egal wo wir sind, letztendlich ist es immer der gleiche Ort.
hukwa

Donnerstag, 10. März 2016

ErdGewordeneZeit

Es ist die Wanderung der Wolken
denen ich folge
in Erdgewordener Zeit
entfliehe ich dem Sinneskerker
wo die Worte sich finden als
Schatten und Klage
tut auf sich nun auf ein neues
Universum
geboren aus den alten kosmischen Wurzeln
derweil in der
Erdgewordenen Zeit
die Schlange sich häutet.
hukwa

Mittwoch, 9. März 2016

Parallelwelten

Wenn man die abstrakte Malerei mit den Augen des westlichen Bewusstseins schauen sehen wir vor allem den psychologischen Urgrund dieser Kunstrichtung. Schauen wir aber mit dem Geist des Ostens ein solches Bild, ist es vor allem was kosmisch-universelles, das diese Malerei ausstrahlt. Das Ideal ist wohl die Verschmelzung beider Blickrichtungen, was Allerdings voraussetzt dass man gewohnt ist in Parallelwelten zu leben.
hukwa

Dienstag, 8. März 2016

März Haiku

Des Frühlings Nahen
kündet der Zilp Zalp
auf dem alten Zaunpfosten.
hukwa

Am Wegrand
sprach zu mir der Holunder
vom Frühling.
hukwa

Über den Wassern des
Wildbachs
segelt leicht die Wasseramsel.
hukwa

Der Zweite Trupp
der Kraniche
im Mondschein.
hukwa

Die Mondsichel
in der alten Buche
kündet den Frühling.
hukwa

Die Amsel in der Schlehe
singt mir einen
Frühlingsgruss.
hukwa

Die ersten Krokusse im Park
rufen mir ins Gedächtnis
den Frühling.
hukwa

Montag, 7. März 2016

Im silbernen Mondlicht

Das Reden fließt in das Schweigen hinein
wenn die Wörter zur Form werden
hat der Dichter
sein Haus erbaut
so beginnt er nun den Garten
zu bepflanzen
im silbernen Mondlicht der Nacht
entsteht das Geheimnis des Gedichts
nur hier im geheimnisvollen
gedeiht der Garten Poesie.
hukwa

Der Suchende

Schließe fest die Tür
hinter dir zu
wie einst in deiner Kinderzeit
dann bist du wenigstens
in jener Sphäre einer Zwischenzeit
DU
und das Kind in dir.
hukwa

Freitag, 4. März 2016

Lemminge oder das goldene Kalb

Diese Gesellschaft feiert ein einziges Rauschhaftes Konsumfest. Lange schon hat man die geistigen Wurzeln, die den Menschen zu dem machen könnten, was er noch nicht ist- hoffentlich aber einmal wird- ja, lange schon, hat man diese Wurzeln verdrängt. was zählt heute noch ein Goethe, Schiller, Heine ein Fichte oder Hegel, ein Kandinsky oder Klee?
Was zählt ist der Tanz ums "goldene Kalb".
Tanzt und rennt umher, wie die Lemminge, ich aber bleibe in meinem Turm! Ähnlich einem Kartäuser Mönchen, nur nicht so fromm und dogmatisch.
Dennoch:
"Stat crux dum volvitur orbis".
hukwa

Jeder Augenblick...

Jeder Tag ist ein neuer Anfang. Sein Datum möge unser Werk schmücken wie ein Wappenschild.
Jeder Augenblick
in unserem Leben
ist ein Symbol unseres
Auserwähltseins.
hukwa

Donnerstag, 3. März 2016

Schneehaiku

Heute schneit es schon seit fünf Uhr früh, Zeit einige Haikus zu schreiben.

In die Einsamkeit des Morgens
fällt schwer der Schnee
der alte Magier ging vorrüber.
hukwa

Nur ein Moment
das Sehen im Wald
der Schnee verzaubert alles.
hukwa

Die schwarze Amsel im Schnee
was weiß Sie
von dieser verkommenen Welt.
hukwa

Bei Mond und Schnee
die Eule rief
ich hörte den letzten Schrei der Elster.
hukwa

Mittwoch, 2. März 2016

Meine Kunst ist autonom

Wenn ich meine Werke ausstelle dann nach Möglichkeit in der freien Landschaft. Kein Kurator, kein Museumsleiter soll mir in meine Vorbereitungen hineinsprechen. Die Kunst ist eines der wenigen letzten Rückzugsgebiete, wo man noch ohne Institutionen arbeiten kann. Dies ist die Einstellung die ich unter freier Kunst verstehe.
hukwa

Abseits aller Gewöhnlichkeiten

Es ladet die Masse zum Gelage ein
Saum der Zeit
wo im zauberischen Wehmutswald
das Echo ihres Gedröhns nie ankommt
in geheimer Erwartung der vollendeten Dunkelheit
Tropfen die Verse in den Gralskelch
wie das wärmende Wachs
einer sich verzehrenden schwarzen Kerze
wo die Jahre des wachsens
in Silber eingefasst
vor sich Hinträumen
Abseits
aller Gewöhnlichkeiten.
hukwa

Kunst ist mir transzendentale Erfahrung

Viele Künstler beschäftigt die Transzendenz ihrer Kunstobjekte. Mich beschäftigt vor allem die transzendentale Erfahrung des Kunsterlebnisses.
Meine Kunstobjekte sind mir immer Wege in mein inneres Reich.
Es ist einfach so dass ich mich dem aktuellen Kunstgeschehen verweigere, ich lebe in meinem eigenen künstlerischen Kosmos. Schließlich bietet die kreative Gestaltung die Möglichkeiten solch einen Kosmos aufzubauen und darinnen wie in einem Kokon zu existieren.
hukwa

Dienstag, 1. März 2016

Inkubationszeit meiner Werke

Meine Werke benötigen eine Inkubationszeit, sie entstehen mit der Zeit. Dies können Tage aber auch Jahre sein. Die Plastik, das Bild, das Gedicht, trage ich lange Zeit als geistiges Gebilde mit mir umher. Oft entsteht eine kleine Skizze, ein Expose als praktische Vorarbeit. Doch die Hauptarbeit entsteht in Verbindung mit der Zeit im Geiste. Ich nenne dies dass "alchymisieren". Dann irgendwann, ähnlich einer Geburt, will das Werk aus seiner Larve heraus und hinein in die Welt.
hukwa

Kunst als Paralellwelt

Für den kosmopolitischen Künstler ist das Reich der Dichtung und Malerei eine ParallelWelt, die neben der profanen-realistischen Welt als Kunstwelt existiert und für den Künstler absolut real ist. Kehrt der Künstler in diese Welt ein, kommt er ja mit einem Werk zurück. Es ist fast unmöglich in der Kunst nicht in andere Welten zu reisen.
hukwa

Das Zelebrieren der Kunst

Derzeit arbeite ich zurückgezogen in meinem Atelier an der Gestaltung eines Künstlerbuches. Diese Arbeit erinnert mich an die Mönche des frühen Mittelalters die in absoluter Zurückgezogenheit ihrer Klause, doch in voller Andacht Hagiographien schrieben und bemalten. Auch Kunst will manchmal zelebriert sein. Bei dieser Arbeit fühle ich mich oft wie ein Kartäuser Mönch, der Abseits vom Getümmel der Zeit, nach den Prinzipien der Ewigkeit sucht.
hukwa

Montag, 29. Februar 2016

Die Grundelemente meiner Kunst

Die Grundelemente in der Kunst liegen nicht im Vorhandenen sondern im Offenbarenden. Sie liegen nicht unbedingt in der Ästhetik aber im Ausdruck. Mein künstlerischer Ausdruck ist weniger einer von äußerer Gestalt, gewiss aber einer von innerer Gestalt.
hukwa

Mein Atelier ist mein Versteck

In mein Atelier lasse ich nicht jeden hinein, vor allem keine Pfauenkünstler. Mein Atelier ist mein Rückzugsgebiet, mein Flucht Versteck vor den Abwässern der Gesellschaft. Eigentlich ist es mehr Oratorium als Atelier. Hier arbeite ich mit der Konzentration eines Alchemisten.
hukwa

Kunst und Geist

Kunst ist grenzenlos. Wie die "ewige Philosophie", versucht den Geist aus den fesseln des Körpers loszulösen, damit er frei Schweben kann, versucht die abstrakte Kunst das selbe allerdings in der Art des praktischen Tuns. So ist wirkliche Kunst immer auch der Versuch den Geist aus den Schlammgewässern der Realität zu befreien und ihn hinzuführen zu einem erweiterten Bewusstseinszustand.
hukwa

Sonntag, 28. Februar 2016

Erträumte Bilder

Viele meiner Malereien sind "erträumte Bilder". Es geschieht mir öfters dass ich am Morgen erwache und mich an einen Traum erinnere aus farbigen Motiven. Dann gehe ich alsbald ans Werk um diese Traumfetzen zusammenzusetzen und somit ein ganzes daraus zu machen. ähnlich meiner "Immerwiederkehrenden" sind auch diese Bilder ein Fundament meiner Malereien und Zeichnungen.
hukwa

Gedicht ist Dasein

Leben
ein Suchen
selten
ein sich Finden
Leben ist
ein ewiges sich selbst Ergründen.
hukwa

Donnerstag, 25. Februar 2016

Das Lied der Unke

Groß
der Mond
über den schlafenden Wäldern
Mantel der Nacht
wärmend
die Unke unter vermoostem Stein
Schweigen im uralten Waldweiher
versinken die Träume in seinen Wassern
das Unbekannte wartet in den Nebeln
warte auch du nur lange
dann wirst du
das Lied der Unke hören.
hukwa

Sonntag, 21. Februar 2016

Kunst und Transformation

Um die Kunst zu "Erfahren" versuche ich mich in die verschiedensten Stile einzuarbeiten. Also diese auch praktisch umzusetzen: Expressionismus, Abstraktion, Ready Made, Minimal Art ect.
Für mich ist dies der Schritt bei dem ich mich von meinem Gesamtkunstwerk zum Lebenskunstwerk hin bewege.
Diese Erfahrung ist für mich ein Überschreiten der Kunst hin zu einer Kunsttransformation.
hukwa

Mittwoch, 17. Februar 2016

Vom Urbewusstsein und Gesamtbewusstsein

Das Urbewusstsein ist für mich ein sehr wichtiges Verbindungsglied zur modernen Zivilisation. Ich sehe das Urbewusstsein als ältesten angeeigneten Teil unseres Gesamtbewusstseins. Es ist jener Aspekt in uns, der uns mit den Tieren, den Pflanzen, den Steinen, der erde und dem Universum verbindet. Diese Bewusstseinsanteil liegt tief in unserem unbewussten versteckt, will entdeckt werden und gepflegt sein.
Meiner Erfahrung nach teilen sich die Schichten unseres Bewusstseins wie folgt auf:
 
Unbewusstes
universales Bewusstsein = kosmisches Bewusstsein
Urbewusstsein = planetares Bewusstsein
Unterbewusstsein = Verdrängungen
Alltagsbewusstsein.

Die Schriftstellerei, die bildnerischen Künste und vor allem die Dichtung und Lyrik sind die geeignetesden Werkzeuge in die tieferen Schichten unseres Bewusstseins vorzudringen.
hukwa

Montag, 15. Februar 2016

Mein künstlerischer Arbeitstag

Derzeit beginne ich Morgens gegen 3.00Uhr in der Frühe mit dem Schreiben, selten dass es später wird. Die Intuition hält bis etwa 10.30Uhr an. In dieser Zeit kann man eine Menge arbeiten. Etwa von 11. bis 14.00Uhr Arbeiten in Garten und Haus. Gegen 15.30Uhr beginne ich dann meistens mit den bildnerischen Arbeiten. Zu Bett gehe ich gegen 9.00Uhr. Auch das Künstlerdasein erfordert Disziplin.
hukwa

Über TraumTagebücher und Urbewusstsein

Um 3.05Uhr aufgewacht, MorgenMeditationsGedanken. Gegen vier Uhr Kaffee getrunken, mit der Arbeit an den Tagebüchern begonnen.
Denn gestrigen Sonntag über Zeichnungen für das gemalte Tagebuch angefertigt. Vor allen für die Träume die man so besser "einfangen" kann. Meine Tagebücher sind nicht nur schriftliche Zeugnisse, sondern auch zeichnerische und malerische. So kann man Träume am besten in Zeichnungen mitteilen, versehen mit einem kleinen Text. Sie werden dadurch deutbarer.
Nur über Träume können wir uns dem nähern, dass alle Menschen in sich tragen, aber die wenigsten je wahrgenommen haben: Das Urbewusstsein.
hukwa

Sonntag, 14. Februar 2016

Über mein Künstlerdasein

Hat ein Künstler ein gewisses Alter erreicht und schaut auf sein Künstlerleben zurück, sollte er sich nicht fragen: wieviel Erfolg habe ich gehabt? Die Frage sollte lauten: Wie groß ist mein Werk? Bin ich zufrieden damit? Was zählen Erfolg und Geld, wenn man dafür mit der inneren Harmonie bezahlen muss?

Der Künstler arbeitet weil er einem inneren Zwang folgt! Erst in zweiter Linie arbeitet er weil sein Werk einen Empfänger sucht.
hukwa

Samstag, 13. Februar 2016

Der Geist des Zen

Der frühe Morgen, die erste Tasse Kaffee, die erste Zigarette, die Stille im Haus, die Stille Draußen, das Warten auf die Morgendämmerung.
Dies ist für mich ein Teil des intellektuellen Zen. Es ist das Schöne am Zen dass er das ist was er ist: Für den religiösen Menschen ist er halt etwas gläubiges, für den intellektuell veranlagten Menschen etwas psychologisch - philosophisches. Selbst für den Atheisten kann der Zen interessant sein. Das Wort Zen steht ja nur für den Ausdruck eines Bewusstseins - einer Bewusstseinsart, die im Hier und Jetzt, in Vergangenheit und Zukunft zu Hause ist.
hukwa

Freitag, 12. Februar 2016

Der Vogel Satori

Heute hatte ich das erste mal wieder seit fast zwei Jahren, das leichte und sanfte Gefühl, leider nur Bruchstückhaft, eines Satori - Bewusstseins. Wer weiß? Vielleicht war ja kurz der Vogel Satori vorbei geflogen?
Wenn das Sein erschöpft ist das ist der Moment wo der Vogel Satori angeflogen kommt.
Suzuki schrieb. "Wenn der Gefrierpunkt erreicht ist, verwandelt sich Wasser plötzlich in Eis, das Flüssige ist plötzlich fest geworden und strömt nicht mehr frei dahin. Satori kommt unerwartet über den Menschen, wenn er fühlt das er sein ganzes Sein erschöpft hat. Religiös gesehen ist es eine Wiedergeburt, intellektuell bedeutet es das erreichen eines neuen Blickpunktes.
hukwa

Donnerstag, 11. Februar 2016

11.2.2016 - Tagebuchnotiz - Das Sein der Dinge

Um 8.00 Uhr wurde es Heute Morgen hell und ich ging in den Wald. Wildes Wetter, Schneetreiben, Nasskalt aber im Wald war es angenehm. Das ist einfach das Sein der "Dinge" die man in den Wäldern vorfindet. In ihnen scheint eine verborgene Kraft vorhanden zu sein, wenn wir uns die Mühe geben nach ihr Ausschau zu halten, wird sie sich uns offenbaren.
hukwa

Mittwoch, 10. Februar 2016

10.2.2016- geh in die Wälder

Heute Morgen empfing mich eisiger Wind und Schneegestöber im Wald, doch davon darf man sich nicht aufhalten lassen. Mir fehlt etwas wenn ich einmal wegen irgendeiner Verhinderung meinen morgendlichen Meditationgang in die Wälder nicht unternehmen kann. Es bekommt meinem Geist nicht und meinem Körper fehlt auch etwas. In den Metaphern der Natur muss ich mindestens einmal am Tag lesen.
hukwa

Dienstag, 9. Februar 2016

9.2.2016 Tagebuch als Innerer Führer

Heute Morgen kurz vor 4.00 Uhr aufgewacht. Kaffee getrunken und mit den Tagebucheintragungen (in die Tagebücher) begonnen. Gestern Abend zu Bett noch eine Abhandlung über die Gedichte von Stephane Mallarme gelesen, sehr interessant gewesen.

Tagebücher sollten Innere Landkarten sein. Führer ins Unbewusste ähnlich wie das Gedicht, das mir am besten gefällt wenn es sich schwerelos in Luftleeren Räumen bewegt und sich so auf den Weg macht in eine traumhafte Wirklichkeit.
hukwa

Ich führe mein Eigenleben in einer anderen Welt

Damit meine ich die Welt der Kunst und Poesie ist nicht nur eine "andere Wirklichkeit", sie hat tatsächlich ein Eigenleben, das sich mit dem meinen verbindet. Dieses Reich, diese andere Wirklichkeit ist einer jener "Inneren Räume" wie ich sie des öfteren schon beschrieben habe. Man tritt ein schließt die Tür hinter sich und lässt die profane Welt draußen.
hukwa

Montag, 8. Februar 2016

Die große Gelassenheit

Ich bin auf der Suche nach der "großen Gelassenheit". Jener "Gelassenheit" die den Inneren Räumen entspringt, in denen ich mich ja im Moment so oft aufhalten muss. Vor vielen Jahren habe ich diese Räume im "Turm Poesie" beschrieben.
Es sind zwei Räume in denen ich mich aufhalte, in denen sich mein Leben abspielt: Die grünen Räume der Natur und eben jene inneren geistigen Räume.
hukwa

Sonntag, 7. Februar 2016

Über das Schreiben von Tagebüchern oder das gläserne Meer

Ein solches Tagebuch wie dieses offenbart sich dem Schreiber erst in dem Moment wo es geschrieben wird. Es ist die Arbeit des Künstlers die äußere Realität mit seinen Inneren Erfahrungen zu verbinden und somit eine Synthese herzustellen und diese ist das Kunstwerk oder Gedicht.

Ich laufe entlang
der Schmerzstrasse
hin zu jenem gläsernen Meer
das nur in meinen Träumen existiert
in der Hoffnung
die Welt wird mir etwas zurückschenken.
hukwa

Montag, 18. Januar 2016

Fichte Haiku

Am frühen Morgen
das rote Kleid des Dompfaffs
in der Schneebedeckten Fichte.
hukwa

Sonntag, 17. Januar 2016

Sinn unseres Daseins

Es gibt etwas Unerforschliches in unserem Leben, sonst wäre das Dasein sinnlos. Ein großes Geheimnis das dass Sein ummantelt. Dies zu suchen ist Sinn unseres Daseins. Goethe sagt richtig "das Besondere das Allgemeine repräsentiert, nicht als Traum und Schatten, sondern als lebendigaugenblickliche Offenbarung des Unerforschlichen".
hukwa

Haiku

Der erste Schnee
im neuen Jahr
Reise in die Kindheit.
hukwa