Das Wesen des Menschen ist metaphysisch. Jene die es noch nicht begriffen haben sind Roboter. In einer geistlosen und von seelischer Entfremdung gezeichneten Welt ist das metaphysische der einzige Halt der uns vorm Verlust seelischer Kräfte schützt.
hukwa
Montag, 15. Juli 2019
Donnerstag, 11. Juli 2019
Entlang der Feld und Waldwege
Endlich setzt ein leichter Landregen ein. In der Natur ist fast alles ausgetrocknet. Durch die Hitze der vergangenen Tage sind die Wälder menschenleer. Das ist gut so. Der Wald kann ein- und ausatmen, was braucht er die Menschen? Er gedeiht ohne sie viel besser. Still und maßvoll geht es hier jetzt zu, fern dem profanen Getriebe dieser Spaßgesellschaft. Dieses Stille und Maßvolle der Natur nehme ich mir als Beispiel, für mein eigenes Tun. Während die Masse ihrem eigenen Leben nachrennt bewundere ich still die Wunder der Feld- und Waldwege.
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Mittwoch, 10. Juli 2019
Gedanken beim Tausendgüldenkraut
Heute Mittag entdeckte ich bei einer Blumenwiese die anmutige Gestalt des Tausendgüldenkraut. Eine kleine Kolonie hatte sich in Nachbarschaft von Gutem Heinrich, Rainfarn, Johanniskraut und anderen Wildblumen angesiedelt. In der Antike nannte man dieses feine Blümlein auch Erdgalle wegen seiner Bitterstoffen. Als Trägerinnen menschlicher Reinheit und Schönheit wurden diese Pflanzen schon von Sappho und Pindar besungen.
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Sonntag, 7. Juli 2019
Freilandarbeitszimmer
Jetzt im Sommer entstehen meine Texte in der freien Natur. Ich sitze im Hof unter der Eberesche, im Garten unter den Erlen oder im Wald unter einer Eiche und schreibe. Pflanzen leisten mir Gesellschaft, Insekten und Vögel besuchen mich. Der heiße Atem der Juli-Natur berührt mich. Es sind die Mächte und Kräfte dieser geheimnisvollen Natur in die ich einzudringen versuche. An solchen Plätze muss man nur seine Umgebung genau beobachten und man erkennt dass Vielfältige Leben der sommerlichen Natur.
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Freitag, 5. Juli 2019
Lichtwesen
Das Beobachten von Schmetterlingen gehört bei mir zur Sphäre des Transzendenten. Diese reinen, zarten Lichtwesen, die anscheinend in einer höheren Seinsebene existieren sind für mich authentische Symbole der Seele. Jetzt im Hochsommer beobachte ich sie täglich einige Zeit. ihre schwebende, schwerelose Jenseitigkeit zieht mich magisch in ihren Bann. Es ist die Metamorphose von Ei über Raupe und Puppe zum Falter die an das eigene irdische Sein erinnert. So sitze ich im Sommer oft auf der Wiese beim Brombeer - Hag und diese Diamanten der Lüfte um flattern mich.
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Donnerstag, 4. Juli 2019
Geheimnisvolle Vernetzung
Jetzt im Juli fliegen besonders viele Arten von Schmetterlingen. Gestern konnte ich den Kaisermantel beobachten. Dieser Falter steht in einer Symbiose mit dem Waldveilchen. Auf rätselhafte Weise löst der Duft dieser Pflanze die Eiablage des Kaisermanntel aus. Eines der vielen geheimnisvollen beispiele für die ökologische Vernetzungen der Natur.
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Mittwoch, 3. Juli 2019
Juligedanken
Es ist die Hohe Zeit des Sommers die jetzt vorherrscht. "wir Kinder im Juli geboren..." heißt ein Gedicht von H.Hesse, dass diese Jahreszeit hoch leben lässt. Heumond, Hitzemond und Lindenblütenmond nennt der Volksmund den Juli. Dieser Name entstand zu ehren Julius Cäsar, davor nannten die Römer den Juli Quintilis. Es ist der Monat des Tierkreiszeichens Löwe, das in der Alchemie für Hitze steht. Jetzt kann man die Vielfalt der Schmetterlinge besonders gut erkennen und in Zeiten wie diesen da die Insekten große Not leiden, kann man genau hinschauen was da alles fliegt und krabbelt. Auf der Wiese und am Wegrand herrscht nun die Sphäre der Wildblumen. In dieser Hochsommerzeit legten die Griechen vor dem Altar der Artemis Blumen nieder, wussten sie doch dass jede einzelne Pflanze auch ein geistiges Wesen war.
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Dienstag, 2. Juli 2019
Kronos und Gesellschaft
Die Entscheidungen über die Zukunft unseres Planeten werden von Gespenstern und Zombies gefällt deren Denken auf dem Prinzip "nach mir die Sintflut" aufgebaut ist. Manche von ihnen sind einfach nur dumm, doch die meisten dazu noch voller Gier und Egoismus. Selbst jetzt da uns der "Zorn des Planeten" schon trifft, gibt es kein Einhalten. ihre Gier ist unersättlich. Der Großteil unserer Gesellschaft ist ein einziger Kronos der seine Kinder frisst.
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Sonntag, 30. Juni 2019
Zeitorte
Denn gestrigen Nachmittag im Hof der alten Schmiede zugebracht. Unter Haselnussblättern und Efeugerank. Hier, umgeben von den alten Sandsteinmauern scheint die Zeit still zu stehen. Es ist sehr heiß und ein leichter Wind weht. Die Gedanken scheinen zu fliegen, wie die Schwalben über mir. Die alten Dinge die mich hier umgeben fordern zur Zeitreise auf. Ich kenne einige solcher "Zeitorte" die ich immer wieder aufsuche um intensiv nachzudenken und auf die "Reise" zu gehen.
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Samstag, 29. Juni 2019
Einfach Natur Pur
Es herrscht Panstunde. Früher Nachmittag. Die Sonne brennt. Hier wo Efeu und Haselstrauch Schatten werfen ist es angenehm. Ein paar Insekten Summen. Kohlweißlinge fliegen. Manchmal taucht ein Bläuling und ein Tagpfauenauge auf. Eine Wollbiene besucht mich. Stille. In der Ferne schwebt ein Bussard. manchmal Tauben Gurren. Keine Menschen. Einfach Natur Pur.
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Freitag, 28. Juni 2019
Verschmelzung
Der Sommer ist die Zeit in der ich intensiv in der Gegenwart lebe. Wenn ich mich durch die Natur hindurch bewege spüre ich ihre ganze Physis. Ich beobachte jede einzelne Pflanze und versuche eine Verbindung mit ihrem Wesen aufzunehmen. Es ist die Zeit da dass Spirituelle mit dem Körperlichen verschmilzt.
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Sonntag, 23. Juni 2019
Allverbundenheit
Um der Natur und ihren Wesen authentisch zu begegnen bedarf es des Schweigens und der Stille. Die Wälder mögen keinen Lärm und Hektik. Die Allverbundenheit von Natur und Kosmos finden wir nur jenseits der ausgetretenen Pfaden.
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Samstag, 22. Juni 2019
Sommergedanken
Jetzt da die Bäume ihr Sommerkleid angelegt haben und der Vogelsang zu einem Zwitschern langsam verklingt, denke ich oft über die Zyklen des Jahres nach. Der Sommer ist eine Zeit der Aufnahme. Im Garten schelten die Elstern ihre Jungvögel sind ausgeflogen, die Sperlinge nehmen ein Sandbad und man spürt die Erde nun besonders als ein zusammenhängendes Lebewesen. alles ist für einander zuständig. Sonne, Mond, Wälder ect. Ob der Mensch dazu gehört dass bezweifle ich oft.
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Donnerstag, 20. Juni 2019
Meine innere Stimme
Es passiert dem Menschen oft dass er seine innere Stimme nicht hört. Dabei ist gerade diese Innerlichkeit die wirkliche Wahrheit. Der Ruf von Innen fordert dazu auf sich auf das Wesentliche zu beschränken und unser Leben frei zu machen von den Abwässern gesellschaftlicher Oberflächlichkeiten.
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Sonntag, 9. Juni 2019
Leben und Weben
Jetzt im nahenden Sommer da alles blüht und grünt kommt mir oft der Gedanke eine Existenzform anzustreben die wie die Pflanzen und Bäume ganz in der jeweiligen Jahreszeit existiert. Ein "Leben und Weben" ganz im Dasein der Natur.
hukwa
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Wir sind...
Wir sind ein Teil der Ökologie dieses Planeten, mit ihm streben wir in die Höhe oder fallen in die Tiefe, wir gedeihen mit dem Planeten oder wir gehen mit ihm zugrunde, wenn wir dieses nicht begreifen besiegeln wir unseren Untergang.
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Donnerstag, 6. Juni 2019
Sphärenklang
Wir sind Teilhaber des Unendlichen
wenn uns dies bewusst wird
können wir jederzeit den kosmischen
Sphärenklang wahrnehmen.
hukwa
wenn uns dies bewusst wird
können wir jederzeit den kosmischen
Sphärenklang wahrnehmen.
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Dienstag, 4. Juni 2019
Das Ganze ist immer mehr
Wir sind dabei den Planeten zu zerstören. Die Naturzerstörungen, die die Menschen anrichten, sind Anschläge auf einen Zusammenhang des Ganzen: sie sind wie Schnitte in ein vielfältiges, verflochtenes Netz aus lebendig fließender Energie!
Dies sollten wir uns täglich vor Augen halten.
hukwa
Dies sollten wir uns täglich vor Augen halten.
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Mittwoch, 29. Mai 2019
Tierwesen
Auch an diesem Morgen führt mich mein erstes Tun in den Garten. Ich bewundere die Pflanzenvielfalt und schlage das Anmachholz für den Küchenherd. Im Holundergebüsch zirpt die Sumpfmeise. Wir sehen Tiere und kennen ihren Gattungsnamen, doch das Tier selbst bleibt den meisten Menschen fremd. Schon als Kind versuchte ich das Wesen des Tieres zu erfassen. Ein liebliches Wesen mit dem ich besser auskomme als mit den Menschen.
hukwa
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Dienstag, 28. Mai 2019
Früher Morgen im Garten
Ein wunderschöner verregneter Maimorgen begrüßt mich heute. Ich bewundere die Vielfalt der Grünfarben im Schattengarten. Nach jedem Regensturz scheint es intensiver zu grünen. Die Akelei blühen und der Bergahorn duftet. Die Amsel singt für mich ein Morgenlied und die Spatzen zwitschern unterm Dach. Für manche Zeitgenossen ist dass "Nichtstun" vergeudete Zeit, für mich ist es intensives Leben.
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Mittwoch, 22. Mai 2019
Waldameisen auf dem Wilensteiner Feld
Dienstag, 21. Mai 2019
Wiederkehr
Die alten Kiefern atmen die Zeit
lange schon
alt und grau
wie die alten Lieder
Stein und Wurzel
Regenflut
bei der Wiese
blüht der gelbe Ginster
vom Waldrand klingt
des Schwarzspechts Ruf
eine Seelen Ton
mir aus der Kindheit weht
es ist als kehre sie wieder.
hukwa
lange schon
alt und grau
wie die alten Lieder
Stein und Wurzel
Regenflut
bei der Wiese
blüht der gelbe Ginster
vom Waldrand klingt
des Schwarzspechts Ruf
eine Seelen Ton
mir aus der Kindheit weht
es ist als kehre sie wieder.
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Freitag, 10. Mai 2019
Mythischer Tagesspruch
"Ich erinnere mich dieses Planes. Es lag ihm, ich weiß nicht welche, sinnliche und geistige Lust zugrunde: Wie der gehetzte Hirsch ins Wasser, sehnte ich mich hinein in diese nackten, glänzenden Leiber, in diese Sirenen und Dryaden, diese Narzissus und Proteus, Perseus und Aktaeon: verschwinden wollte ich in ihnen und aus ihnen heraus mit Zungen reden.
H. von Hofmannsthal
H. von Hofmannsthal
Donnerstag, 9. Mai 2019
Ein-Wirkungen
Nichts ist unser Eigentum außer der Zeit.
Seneca
Eine Wiederholung der Geschichte im Allgemeinen oder die Eigene kann es nicht geben. Wir erleben Geschichte als energisches Prozess. Die Geschichte und somit auch ihr ältester ungeschriebener Teil, der Mythos, ist ständig in uns am Werke. In unserem Alltag lebt das Vergangene als Unbewusstes Element in uns weiter und wirkt auf die Gegenwart ein.
hukwa
Seneca
Eine Wiederholung der Geschichte im Allgemeinen oder die Eigene kann es nicht geben. Wir erleben Geschichte als energisches Prozess. Die Geschichte und somit auch ihr ältester ungeschriebener Teil, der Mythos, ist ständig in uns am Werke. In unserem Alltag lebt das Vergangene als Unbewusstes Element in uns weiter und wirkt auf die Gegenwart ein.
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Mittwoch, 8. Mai 2019
Wildorchidee und Wildbienen in Trippstadt
Fortschrittlichkeit
Die Menschheit hätte mit ihrer fortschrittlichen Wissenschaft die Möglichkeit die Öko-Katastrophe aufzuhalten! Statt dessen produziert man immer größere und billigere Fernsehbildschirme für unsere Wohnzimmer- anscheinend auch um den Untergang unseres Planeten luxuriöser verfolgen zu können. Und natürlich auch größere Flugzeuge um dieses Spektakel von oben zu beobachten können.
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Dienstag, 7. Mai 2019
Dasein
"So entsteht in der Welt etwas, dass allen in die Kindheit scheint
und worin noch niemand war: Heimat".
Ernst Bloch
In unserer modernen von Gier und Maßlosigkeit gesteuerten Welt wird es immer schwieriger mit dem Begriff Heimat umzugehen. Der herrschende Zeitgeist ist Heimatlos; weil eben Heimat mehr ist als nur ein Begriff. Heimat ist Da-sein. Ein Dasein im Hier und Jetzt und ein DA-SEIN in der Geschichte in der eigenen und der Geschichte an sich.
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und worin noch niemand war: Heimat".
Ernst Bloch
In unserer modernen von Gier und Maßlosigkeit gesteuerten Welt wird es immer schwieriger mit dem Begriff Heimat umzugehen. Der herrschende Zeitgeist ist Heimatlos; weil eben Heimat mehr ist als nur ein Begriff. Heimat ist Da-sein. Ein Dasein im Hier und Jetzt und ein DA-SEIN in der Geschichte in der eigenen und der Geschichte an sich.
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Sonntag, 5. Mai 2019
Mit "Merlinischem" Auge
Um in den Mythos einzudringen benötigt man nicht den statischen Blick des modernen Wissenschaftlers, man braucht den seherischen Blick des "alten Weisen". Mit "Merlinischen Augen" will der Mythos erforscht sein. Es gibt eine Tiefe des Sehens, jenseits akademischer Wissenschaften, die zur Quelle des Mythos führt.
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Samstag, 4. Mai 2019
All-Gegenwart
Mein Leben spielt sich in der Gegenwart ab die ich mit Wachsamkeit beobachte. Und doch bewege ich mich täglich längere Zeit in der Vergangenheit. Vor allem in der Mythologischen. Im Hier und Jetzt verschwimmen die Grenzen von Vergangenheit und Zukunft zu dem großen Ganzen der All-Gegenwart.
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Freitag, 3. Mai 2019
Mittwoch, 1. Mai 2019
Meine Jahresringe
Am frühen Morgen durchblättere ich meine gesammelten Tagebücher. Es sind sehr viele. Um sie intensiv zu studieren genügen einige Morgenstunden nicht. In den Tagebüchern aus den 80ziger Jahren entdecke ich Erinnerungen die in die 60ziger zurückgehen. Tagebücher haben etwas mit den Jahresringen eines Baumes gemeinsam.
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Samstag, 27. April 2019
Sonntag, 21. April 2019
Die Heimat des Mythos
Wie aus einer dunklen Kammer, einem unterweltlichen Geheimnis gleich, taucht der Mythos auf. Mit ihm begegnet uns der Schimmer einer Urzeit, von der wir so gut wie nichts mehr wissen. Das Wenige dass uns darüber erreicht ist in der Regel meistens Fragment. Und doch ist der Mythos in seinem ursprünglichen Sinne nichts anderes als Geschichte, nämlich "aufgeschichtetes Seelengut" das in uns innewohnt. Dem Mythos sind wir besonders nahe im Schlaf. Unsere Träume führen uns in Sphären, die weit über unsere Person hinausliegen. Durch den Traum sind wir dem Jenseitigen verbunden, jenem Bereich in uns dass die Heimat des Mythos ist.
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Mittwoch, 17. April 2019
Das Ganze
Heute Morgen habe ich einige Zeit, das wunderschöne Fresko von Raffael betrachtet, "Die Schule von Athen". Es zeigt unter anderem Plato der mit dem Finger zum Himmel weist. Aristoteles Hand weist nach unten. Plato ist der Metaphysiker, Aristoteles schaut das Ganze aus dem Sichtwinkel der empirischen Realität. Dennoch- für beide existiert die Welt als Ganzes. Es ist der Eine Geist der vorherrscht und an dem wir alle Teilhaben.
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Sonntag, 14. April 2019
Wenn die Ahnin mit liest
Heute beim Lesen hatte ich das Gefühl das jemand "mit liest". Ich las in einem Buch von Heinrich Zimmer. Nach einer viertel Stunde stieß ich auf folgende Textstelle: "Doch sind die Generationen die diesen Roman gestalten, nicht nur unsere geistigen, sondern bis zu einem gewissen Grunde auch unsere leiblichen Vorfahren. Sie leben ohne dass wir es wissen in uns, und wenn wir zuhören, hören sie mit. Beim Lesen nickt vielleicht ein dämmerhaftes Ahnen-Ich, dessen wir nicht inne sind, seine Zustimmung, wenn es eine alte Geschichte hört, und freut sich, wiederzuerkennen, was einst Teil seiner alten Weisheit war. Wenn wir darauf achten, vermag uns dieser in uns Anwesende vielleicht zu lehren, wie wir diese alten Erzählungen hören, wie wir darauf reagieren, wie wir sie verstehen und in unserer Alltagswelt anwenden sollten".
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Botschaft der Natur
Die Natur ist weit mehr als eine Welt materieller Erscheinungen. Wenn wir ihre Geschöpfe genau beobachten, deren Signatur studieren, öffnet sich uns das Buch der wirklichen Offenbarungen. In jedem Vogellied, in jedem Windhauch können wir die Botschaft auch hörbar wahrnehmen.
hukwa
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Samstag, 30. März 2019
Fenster zu einer anderen Welt
Der materielle Aspekt eines Baumes ist nur der kleinste Teil von dem
was die Wirklichkeit eines Baumes ausmacht.
So gesehen sind Bäume und Pflanzen
Fenster zu einer anderen Welt.
hukwa
was die Wirklichkeit eines Baumes ausmacht.
So gesehen sind Bäume und Pflanzen
Fenster zu einer anderen Welt.
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Montag, 25. März 2019
Entweihung
Wir entweihen unseren Geist in dem wir uns dem Stumpfsinn einer Gesellschaft hingeben deren Ziel es ist, aus allem menschlichem etwas robotisches zu machen.
Zu viel Gesellschaft verknechtet die Gedanken.
hukwa
Zu viel Gesellschaft verknechtet die Gedanken.
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Sonntag, 24. März 2019
Gegenwart
Der Mensch der im Frühling lange schläft
kann nicht wissen was er versäumt.
hukwa
Die Gegenwart eines Baumes erfüllt mich einfach mit Freude. Heute will ich zum Wildbach laufen, die Weiden und Erlen besuchen, den Vogelstimmen lauschen und mich am Rauschen des Wassers erfreuen.
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kann nicht wissen was er versäumt.
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Die Gegenwart eines Baumes erfüllt mich einfach mit Freude. Heute will ich zum Wildbach laufen, die Weiden und Erlen besuchen, den Vogelstimmen lauschen und mich am Rauschen des Wassers erfreuen.
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Mittwoch, 20. März 2019
Wahrnehmung
Die Leute meiner Umgebung sind immer auf der suche nach etwas "besonderem", ihr besonderes ist in meinen Augen etwas nutzloses. Ich bin auf der Suche nach den einfachen im Alltag, dazu benötige ich nur meine Wahrnehmung und die sorgt dafür das aus so etwas einfachem wie einem Stein etwas besonderes wird.
Jetzt im aufkommenden Frühling ist die Zeit wo ich täglich draußen arbeite. Erfüllende Handarbeit im Freien stärkt Körper und Geist.
hukwa
Jetzt im aufkommenden Frühling ist die Zeit wo ich täglich draußen arbeite. Erfüllende Handarbeit im Freien stärkt Körper und Geist.
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Dienstag, 19. März 2019
Langsamkeit
Jede Pflanze, jedes Tier, besitzt mehr Erhabenheit als der Mensch.
Wo rinnen wir uns üben müssen? Im langsamen Leben. Die Langsamkeit ist eine Kunst die jeder für sich erst noch erfinden muss.
hukwa
Wo rinnen wir uns üben müssen? Im langsamen Leben. Die Langsamkeit ist eine Kunst die jeder für sich erst noch erfinden muss.
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Montag, 18. März 2019
Es ist besser
Ich bevorzuge das Wasser vor jedem anderen Getränk. Und meine Gedanken weilen öfters bei den Bäumen im Wald als bei den Menschen. Es ist besser man beginnt seinen Tag im Zwiegespräch mit der Natur als mit den faulen Reden der Mitmenschen.
hukwa
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Sonntag, 17. März 2019
E-Mail´s
Du kannst dich darauf verlassen dass die Menschen die den ganzen Tag e-Mails empfangen schon lange von sich selbst nichts mehr gehört haben.
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Freitag, 8. März 2019
Zeit
Mein Zeitgefühl ist ein anderes als das meiner Mitbürger. Zeit ist das einzige was ich niemals verleihe. ich liebe die Langsamkeit an der Zeit auf keinen Fall die Eile. Der Mensch sollte wachsen und reifen wie ein Baum. So kann er sicher sein dass er einmal gute Früchte tragen wird.
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Sonntag, 3. März 2019
Samstag, 2. März 2019
Frühlingslied
Nach der Schönwetterperiode im Februar kam der März mit Kälte und Regen. Das ist gut so, die Natur benötigt die Feuchtigkeit mehr als die sonnige Trockenheit. In den nächsten Tagen werden die Frühlingsblüher aus der Erde treiben. Die Vögel werden mit dem Nestbau beginnen und ich werde über den frühlingshaften Planeten laufen und den Märzgeist begrüßen. Um halb vier Uhr in der frühe hörte ich einen ersten zärtlichen Laut der Amsel. Der versuch ein Frühlingslied anzustimmen, doch sie traute sich noch nicht so richtig. Es schien mir als wollte sie mir Mitteilen der Anfang ist gemacht in der nächsten Zeit wirst du von mir hören. Ich warte darauf!
hukwa
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Freitag, 1. März 2019
Mineral Pflanze Tier Mensch
Der russische Wissenschaftler Vernadsky stellte die These auf das Leben auf unserer Erde sei eine "Dispersion des Gesteins". Also eine in über Milliarden von Jahren erstreckende Umgestaltung des Gesteins, in dessen Verlauf sich dieses von der Mikrobe zum Menschen in immer kompliziertere Lebensformen transformierte.
Ich glaube dass unsere Seele bevor sie sich in einen menschlichen Körper inkanrniert die Metamorphose von Mineral, Pflanze und Tier durchläuft. Für unseren Planeten wäre es besser gewesen wir wären in diesen "unteren" Bereichen verblieben.
hukwa
Ich glaube dass unsere Seele bevor sie sich in einen menschlichen Körper inkanrniert die Metamorphose von Mineral, Pflanze und Tier durchläuft. Für unseren Planeten wäre es besser gewesen wir wären in diesen "unteren" Bereichen verblieben.
hukwa
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